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Die Niederlage des Hamburger SV im Kellerduell beim FC Ingolstadt verleitet Sportchef Jens Todt zu alarmierenden Worten. Die Situation sei "dramatisch".

HSV-Sportdirektor Jens Todt hat nach der erschreckenden Leistung des Hamburger SV beim FC Ingolstadt (1:3) am Samstag Alarm geschlagen.

"Wir haben heute gesehen, wie Abstiegskampf geht. Nur leider haben wir das nicht gezeigt, sondern der Gegner. Die erste Stunde des Spiels war eine der schlechtesten Leistungen von uns in dieser Saison", sagte Todt bei Sky.

Neben Harmlosigkeit in der Offensive war das Spiel der Rothosen auch von schweren Patzern in der Defensive, getoppt von Dennis Diekmeiers Foul vor dem Elfmeter, geprägt.

Auch Gisdol besorgt

"Wir haben allen Grund, besorgt zu sein. Das ist eine dramatische Situation. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen und anders auftreten, damit die nötigen Punkte kommen", appellierte Todt.

Auch Trainer Markus Gisdol ist sich der bedrohlichen Lage des HSV bewusst. "Wir müssen ganz schnell wieder in die Spur kommen und die ordentliche Ausgangsposition erreichen, die wir uns vor Weihnachten erarbeitet haben, wo wir jeden einzelnen Zweikampf so geführt haben, als ob es der letzte in der Saison wäre. Sonst hast du keine Chance, da hinten rauszukommen", so Gisdol.

Durch die Niederlage in Ingolstadt sind die Norddeutschen in der Bundesliga-Tabelle wieder auf den 17. Rang abgerutscht. Nur der SV Darmstadt 98 liegt noch hinter Hamburg.

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