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Dortmund - Borussia Dortmund quält sich gegen den FC Ingolstadt zum Sieg. Toptorjäger Aubameyang kaschiert eine schwache Vorstellung der müden Dortmunder.

Thomas Tuchel dachte lieber schon an den Samstagmorgen.

"Es ist auch mal okay, ein nicht so gutes Spiel zu machen, wenn du dafür so ein Ergebnis bekommst. Spätestens beim Aufwachen morgen fühlt sich das großartig an", sagte der Trainer von Borussia Dortmund nach dem 1:0 (1:0)-Arbeitssieg gegen den FC Ingolstadt bei Sky. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

Die Highlights der Partie in Bundesliga Pur am Sonntag, ab 9.15 Uhr im TV auf SPORT1.

Dank Pierre-Emerick Aubameyangs 23. Saisontor und Roman Bürkis Paraden rückte der BVB am Freitagabend bis auf drei Punkte an den Tabellenzweiten RB Leipzig heran - blieb aber ansonsten vor allem spielerisch vieles schuldig. (Tabelle der Bundesliga)

Tuchel: "Nicht unser bestes Spiel"

"Wir haben offensichtlich nicht unser bestes Spiel gemacht", drückte es Tuchel aus: "Ich dachte, die erste Halbzeit wäre nicht so gut gewesen. Dann kam die zweite und ich dachte, vielleicht war die erste doch gar nicht so schlecht."

Nach dem dritten Spiel binnen sieben Tagen fehlte den Dortmundern sichtlich die Frische, die Länderspielpause kommt augenscheinlich zum richtigen Zeitpunkt. "Wir waren mental sehr müde", gab Gonzalo Castro zu. Und Bürki ergänzte: "Wir haben uns sehr schwer getan. Irgendwie waren wir nie richtig drin im Spiel."

Die Dortmunder, die nun schon seit fast zwei Jahren in 33 Liga-Heimspielen ungeschlagen sind, wirkten nach dem Führungstor in der 14. Minute sehr lasch und müde. Dies aber nutzte der dramatisch abstiegsbedrohte FCI trotz herausragender Gelegenheiten nicht aus. Sieben Punkte trennen die Gäste vom Relegationsplatz 16 - und alle Rivalen spielen erst noch.

Schiri verwehrt zwei Elfer

"Ich habe meiner Mannschaft ein Riesenkompliment gemacht. Das war taktisch und defensiv richtig gut. Natürlich ist es aber nicht nur Pech, wenn wir aus so vielen Chancen kein Tor erzielen. Wir wollten die Dortmunder Serie brechen. Diese Niederlage ist bitter", sagte ein enttäuschter FCI-Coach Maik Walpurgis nach dem Abpfiff.

Hinzu kam noch Pech: Nach einem Foul von Bürki an Dario Lezcano blieb den Schanzern zudem ein klarer Elfmeter (53.) verwehrt. "Die ganze Welt hat gesehen, dass es ein Elfmeter war, und das ist einfach ärgerlich", sagte Lezcano.

Auch auf der anderen Seite blieb die Pfeife von Schiedsrichter Daniel Siebert stumm, als Pascal Groß einen Freistoß von Castro im Strafraum mit der Hand klärte (79.).

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