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Christian Seifert hat mitte März bereits einen Vorvertrag mit dem chinesischen Konzern unterschrieben. © Getty Images

Die Bundesliga boomt in China und das zahlt sich jetzt auch finanziell aus. Im Mai will die DFL einen 250-Millionen-Vertrag mit einer chinesischen Firma unterschreiben.

Der Fußball-Boom in China zahlt sich für die Bundesliga kräftig aus. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat Mitte März einen Vorvertrag mit der chinesischen Suning Commerce Group über einen Gesamtwert von 250 Millionen Euro unterschrieben. Das berichtet das Fachmagazin kicker.

Nach SID-Informationen greift die Zusammenarbeit ab der Saison 2018/19 für fünf Jahre.

Suning ist bereits Partner der englischen Premier League und der spanischen La Liga sowie Inhaber des Klubs Jiangsu Suning und seit Juni 2016 Hauptaktionär von Inter Mailand (mit 68,55 Prozent der Aktien). Der Konzern ist mit einem Anteil von 44 Prozent der größte Aktionär der Video-Onlineplattform PPTV. Der komplette Vertrag soll im Mai unterschrieben werden.

Der deutsche Fußball ist in China äußerst beliebt. Laut der Studie "The Red Card 2017" ist die Bundesliga im Reich der Mitte die Nummer eins der europäischen Ligen.

"China und seine 500 Millionen Fußball-Fans bieten herausragende Möglichkeiten für die Bundesliga und ihre Klubs", hatte Seifert zuletzt gesagt. Die DFL und der DFB sind längst eine weitreichende Kooperation mit dem chinesischen Verband eingegangen.

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