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Andries Jonker (l.) und Mario Gomez arbeiteten bereits beim FC Bayern zusammen © Getty Images

Mario Gomez lobt Trainer Andries Jonker überschwänglich und sieht Parallelen zur Situation in Hoffenheim. Der Stürmer setzt zudem auf Spaß im Abstiegskampf.

Mario Gomez hofft mit dem VfL Wolfsburg auf eine ähnliche positive Wende wie bei der TSG Hoffenheim unter Trainer Julian Nagelsmann. Der Stürmer sieht das Potential dafür vorhanden.

"Die meisten Teams, die hinten drinstecken, denken doch: Wir dürfen kein Tor kassieren, dementsprechend haben sie nur Verteidigen im Kopf - und irgendwann fällt das Gegentor. Er (Nagelsmann) hat gesagt: Das Allerwichtigste ist, nach vorne zu denken, zu attackieren", sagte Gomez der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

"Natürlich brauchst du auch die Typen dafür. Hoffenheim hatte sie letztes Jahr, wir haben sie auch. Und jetzt haben wir einen Trainer, der genauso denkt: Dass Offensive die beste Verteidigung ist."

Abstiegskampf statt Champions League

Andries Jonker sei "für unsere jetzige Situation der Richtige". Der Niederländer, der bereits beim FC Bayern mit Gomez zusammengearbeitet hatte, habe "es schnell geschafft, seine extrem positive Art auf uns zu übertragen. Mit dem Punkteschnitt, den wir unter ihm haben, wären wir, auf die ganze Saison betrachtet, wahrscheinlich sogar in den Champions-League-Rängen."

Wolfsburg befindet sich jedoch mitten im Abstiegskampf. Für Gomez ist dies aber kein Grund, anders an die Sache heranzugehen. "Ein Fußballspiel ist ein Fußballspiel. Ich gehe da nicht rein und denke: Das ist jetzt Abstiegskampf", so der 31-Jährige.

Gomez lobt Jonker

"Ich glaube, Spaß ist sogar das A und O im Abstiegskampf, das Allerwichtigste", so Gomez weiter. "Andries Jonker hat eine gute Stimmung reingebracht, er macht jedem Spieler klar, dass er gut ist, er zeigt Lösungen auf."

Unter dem 54-Jährigen gehe es "wieder in die richtige Richtung. Der Trainer ist immer dafür verantwortlich, was passiert. Er gibt die Richtung vor und ist derjenige, der das Team einstellt. Alles steht und fällt mit seiner Idee."

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