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Kevin Vogt überspringt Julian Weigl: Landet Hoffenheim am Saisonende vor Dortmund? © Getty Images

Der FC Bayern kann seinen 27. Meistertitel klar machen. In Darmstadt und Karlsruhe drohen Tränen. Vier europäische Topklubs können wohl für die Königsklasse planen.

Allen europäischen biegen auf die Zielgerade. Aber nur in Deutschland könnte nach dem Wochenende bereits der Meister feststehen.

SPORT1 gibt einen Überblick, über die Entscheidungen, die bereits am Wochenende fallen könnten:

1. Meistertitel für den FC Bayern

Nach dem Aus im Viertelfinale der Champions League können sich die Münchner Bayern bereits am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga den Meistertitel sichern, wenn sie beim VfL Wolfsburg gewinnen, den sie in zehn der letzten elf Duelle besiegten. Allerdings darf der Tabellenzweite RB Leipzig nicht gegen den FC Ingolstadt gewinnen.

2. Darmstadts Abstieg

Für den SV Darmstadt könnte das Abenteuer in der Bundesliga nach dem 31. Spieltag endgültig beendet sein. Die Ausgangssituation ist klar: Wenn der FC Augsburg (33 Punkte) als Tabellen-16. gewinnt, ist Darmstadt (21 Punkte) in jedem Fall abgestiegen.

Selbst bei einem Unentschieden der bayerischen Schwaben dürfte es für die Lilien gelaufen sein. Denn dann hätte Darmstadt, immer unter der Voraussetzung eines eigenen Heimsiegs gegen Freiburg, neun Punkte Rückstand und eine deutlich schlechtere Tordifferenz bei drei noch ausstehenden Spielen.

Gewinnt das Team von Cheftrainer Torsten Frings nicht, ist der Abstieg ohnehin besiegelt.

3. Champions-League-Quali für BVB und Hoffenheim

Gewinnt Borussia Dortmund gegen Köln, hat der BVB Platz drei und damit die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation sicher. Strauchelt Berlin gegen Bremen, müssen die Schwarz-Gelben dafür unter Umständen gar nicht mehr selbst punkten.

Hoffenheim, das mit 55 Punkten einen Zähler hinter dem BVB auf Platz vier liegt, steht vor einer ähnlichen Ausgangssituation. Ein Sieg gegen Frankfurt, und die Nagelsmann-Elf hat den Quali-Platz für die Königsklasse praktisch in der Tasche.

4. Stuttgart könnte Relegationsplatz sichern

Dem VfB Stuttgart steht bei seiner möglichen Rückkehr in die Bundesliga ein großer Schritt bevor. Falls die Schwaben am Samstag in Nürnberg gewinnen, kann der aktuelle Tabellenvierte Union Berlin den VfB quasi nicht mehr überholen.

Der Relegationsplatz wäre Top-Torschütze Simon Terodde und Co. damit nicht mehr zu nehmen.

5. Absturz des KSC in Liga 3

Vor zwei Jahren stand der Karlsruher SC in den Relegationsspielen gegen den Hamburger SV schon mit einem Bein in der Bundesliga. Jetzt droht dem Traditionsverein schon nach dem 31. Spieltag der Absturz in Liga 3.

Punktet Erzgebirge Aue, das derzeit auf dem Relegationsplatz liegt, am Montag gegen Würzburg, veraschiedet sich der KSC so gut wie sicher aus dem Profifußball. Selbst mit einem Sieg gegen Kaiserslautern würde Karlsruhes Rückstand auf die Sachsen dann bei drei ausstehenden Spielen neun Punkte betragen - und das bei einer desaströsen Tordifferenz.

Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage im Süd-West-Derby ist der Karlsruher Abstieg besiegelt.

6. Chelsea sicher im europäischen Wettbewerb

Für Chelsea sicher nur ein Schritt auf dem Weg zur erhofften Meisterschaft in der Premier League: Mit einem Punkt gegen Everton spielen die Londoner in kommenden Saison auf jeden Fall international. Nach einem Jahr Abstinenz auf der großen Bühne aber sicher ein schöner Zwischenerfolg für den Tabellenführer in England.

7. Real und Barca im Gleichschritt in die Champions League

Für die beiden spanischen Topklubs fast nur Formsache, aber trotzdem erwähnenswert: Gewinnen Real Madrid und der FC Barcelona am 35. Spieltag ihre Partien gegen Valencia und Espanyol Barcelona, sind sie sicher für die europäische Königsklasse qualifiziert.

Der dritten Champions-League-Platz wird dann zwischen den ärgsten Verfolgern Atletico Madrid und FC Sevilla ausgespielt.

8. Monaco und PSG wie Real und Barca

Ganz ähnlich sieht die Ausgangssituation für die beiden französischen Spitzenteams Monaco und Paris St. Germain aus. Gerade PSG hat die Champions-League-Quali in eigener Hand: Besiegt das Team von Nationalspieler Julian Draxler OGC Nizza im Verfolgerduell der Ligue 1, kann PSG auch im kommenden Jahr einen Angriff auf den europäischen Thron starten.

BVB-Schreck Monaco reicht ein Sieg gegen Toulouse, wenn Nizza Paris nicht ärgert.

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