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Nach dem Last-Minute-Sieg im Clasico feiert Marc Bartra via Twitter seinen Ex-Kollegen Lionel Messi. Es folgen beschämende Kommentare weit unter der Gürtellinie.

Dass Dortmunds Marc Bartra als langjähriger Barca-Profi noch große Sympathien für seinen Ausbildungsverein FC Barcelona hegt, ist kein Geheimnis.

Kein Wunder also, dass ihn Lionel Messis Siegtor im Clasico gegen Real Madrid am Sonntagabend in Ekstase versetzte. Via Twitter huldigte er insbesondere Siegtorschütze Lionel Messi nach dessen Last-Minute-Tor zum 3:2.

Er schrieb "D10S", eine Kombination aus der Rückennummer des argentinischen Superstars und dem spanischen Wort "Dios", also Gott.

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Was folgte, waren bestürzende Kommentare diverser User, die auf den Sprengstoffanschlag auf Borussia Dortmund und die dabei erlittenen Verletzungen Bartras anspielten.

Ein User mit Profilbild eines Real-Spielers schrieb: "Schade, dass die Bombe nicht dein Leben beendet hat" - gefolgt von wüsten Beleidigungen. An anderer Stelle war zu lesen, die Bombe hätte Bartra "im Gesicht explodieren sollen".

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Der BVB-Verteidiger entschied sich für die bestmögliche Antwort - und reagierte zumindest öffentlich erst gar nicht auf die niveaulosen Kommentare.

Immerhin gab es auch Madridistas, die die verbalen Entgleisungen verurteilten. "Ich bin aus Madrid und der Sieg von Barca kotzt mich an. Aber Marc Bartra deswegen den Tod zu wünschen, ist für mich inakzeptabel", schrieb eine Userin: "Das Leben vor allem anderen."

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