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Pierre-Emerick Aubameyang sitzt zunächst nur auf der Bank
Pierre-Emerick Aubameyang muss am Mittwoch zu einem Gespräch mit den BVB-Bossen © Getty Images

Pierre-Emerick Aubameyang muss wegen seines Masken-Jubels weiter eine interne Strafe fürchten. Innerhalb der Mannschaft ist die Angelegenheit geklärt.

Eine Sperre seitens des DFB war schnell vom Tisch, dennoch muss Pierre-Emerick Aubameyang für seinen Masken-Jubel im Derby eine interne Strafe fürchten.

"Wir haben innerhalb der Mannschaft mit ihm gesprochen, der Verein wird jetzt auch noch mal mit ihm sprechen", sagte BVB-Kapitän Marcel Schmelzer am Rande des Spiels gegen den Hamburger SV bei Sky. Demnach werden die Dortmunder Bosse am Mittwoch ein Gespräch mit Aubameyang führen.

Der Gabuner hatte seinen Führungstreffer im Derby auf Schalke mit einer Maske seines persönlichen Sponsors gefeiert und dafür bereits unmittelbar nach dem Spiel eine Rüge von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. "Darüber werden wir noch mal reden. Dann wird es etwas schwieriger für ihn", sagte Watzke am Samstag.

Mannschaft klärt Angelegenheit

Mit seiner Aktion hatte Aubameyang auch seine Teamkollegen überrascht. "Gewusst haben wir es nicht, aber wir haben gedacht, dass er sich irgendetwas einfallen lässt. So wie es jetzt gekommen ist, ist es natürlich doof. Von uns wusste das keiner", sagte Schmelzer.

Einerhalb der Mannschaft sei die Sache aber mit Aubameyang geklärt worden, so Schmelzer weiter. "Auba weiß, was er an uns hat und wir wissen, was wir an ihm haben. Das Wichtigste ist, dass wir das Wir-Gefühl nicht verlieren."

Beim 3:0-Sieg gegen den Hamburger SV glänzte Toptorjäger Aubameyang erst in der Schlussphase. Nachdem er zuvor zahlreiche Chancen vergeben hatte, sorgte der Dortmunder Aushilfskapitän mit einer Vorlage und einem Tor (81., 90.+2) für die Entscheidung.

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