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Nach der Klatsche gegen Bayern befindet sich der VfL Wolfsburg mitten im Abstiegskampf. Im Volkswagen Doppelpass erklärt Manager Olaf Rebbe die Krise.

Nach der 0:6-Heimpleite des VfL Wolfsburg gegen Meister Bayern München stehen die Niedersachen nur noch einen Punkt vor dem Relegationsrang. (Bundesliga: Die Tabelle)

Bei den Wölfen geht spätestens jetzt die große Abstiegsangst um.

Rebbe klagt: "Wir schießen keine Tore"

Auch unter dem dritten Trainer der Saison, Andries Jonker, blieb vieles beim alten beim VfL. Im Volkswagen Doppelpass sprach Sportdirektor Olaf Rebbe über die Probleme in dieser Saison.

"Wir hatten einen unruhigen Sommer. Der Hauptgrund ist aber, dass wir keine Tore schießen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Zuhause lassen wir zu viele Punkte liegen. Das fehlt uns jetzt."

Der junge Kader wird vor allem jetzt im Abstiegskampf zum Problem: "Wir wünschen uns alle Stabilität. Wir wollen die Jungen einbauen, aber es ist eben schwer sie zu entwickeln, wenn man gegen den Abstieg spielt.“

Rebbe verspricht Klassenerhalt

Dennoch glaubt Rebbe weiter an den Klassenerhalt: "Ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind, auch wenn sich das nach so einer Niederlage komisch anhört. Die Mannschaft ist gefestigt unter Jonker und glaubt an sich."

Der 38-Jährige, der das Amt von Vorgänger Klaus Allofs übernahm, verspricht: "Unter der Führung von Andries Jonker und Olaf Rebbe steigt der VfL Wolfsburg nicht ab! Wir müssen jetzt an uns glauben, weil wir den Klassenerhalt schaffen wollen, alles andere zählt nicht."

SPORT1-Experte Thomas Strunz ist vom Wolfsburger Weg überzeugt: "Es darf keinen Zweifel geben. Und mein Gefühl ist, dass keiner einen Zweifel daran hat, dass Wolfsburg in der Liga bleibt. Der VfL hat die Qualität und die nervliche Stärke, dass sie die Ruhe behalten, die zwei Punkte zu holen, die ausreichend sind."

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