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Werder Bremen v Hertha BSC - Bundesliga
Max Kruse (2. v. l.) hat in der Rückrunde öfter getroffen als Robert Lewandowski © Getty Images

Nach seinem Viererpack gegen Ingolstadt präsentiert sich der Werder-Angreifer auch gegen Hertha in Top-Form. Seine Bilanz aus den letzten sechs Partien ist bemerkenswert.

Max Kruse ist derzeit ohne Zweifel der Mann der Stunde in der Bundesliga.

Nach seinem Viererpack beim 4:2-Erfolg von Werder Bremen gegen den FC Ingolstadt in der Vorwoche knüpfte der Werder-Angreifer am 31. Spieltag beim 2:0-Erfolg gegen Hertha BSC nahtlos an seine derzeit herausragenden Leistungen an.

Den Treffer zum 1:0 durch Finn Bartels leitete der 29-Jährige mit einem feinen Zuspiel ein, ehe er wenig später selbst zur Stelle war.

Kruse bringt es damit allein in der Rückserie auf überragende 18 Scorerpunkte (14 Tore, 6 Assists) – in den ersten 17 Spielen der Saison waren ihm gerade einmal zwei gelungen.

Noch eindrucksvoller liest sich die Bilanz aus den letzten sechs Partien, in welchen er acht Tore erzielte und fünf Vorlagen gab.

Mit nun zwölf Treffern ist Kruse hinter Bayerns Robert Lewandowski (14) zweitbester Torjäger der Rückrunde. 

Bartels spielt Saison seines Lebens

Doch auch Bartels muss an dieser Stelle noch einmal besonders herausgehoben werden. Mehr als die Hälfte der Werder-Tore in den letzten fünf Spielen resultierte aus einer Ko-Produktion von Kruse und Bartels (7 von 13).

14 Scorer-Punkte (6 Tore, 8 Assists) gelangen dem 30-Jährigen in einer Bundesliga-Spielzeit zuvor noch nie.

Dass durch das elfte Spiel in Folge ohne Niederlage der Klassenerhalt nun auch rechnerisch sicher ist, bleibt trotz des Katastrophen-Starts in die Saison inzwischen nur eine Randnotiz. Der Blick von Kruse und Co. geht nun viel mehr in Richtung internationales Geschäft.

Hertha auswärts historisch schwach

Während man sich an der Weser nach Platz sechs mit nun 45 Zählern berechtigte Hoffnungen auf die Europa League machen darf, droht der dennoch noch um einen Punkt und Platz vor Bremen liegenden Hertha diese im Endspurt noch aus der Fingern zu gleiten. Schuld daran ist die historische Pleitenserie in der Fremde. In Bremen kassierte das Team von Coach Pal Dardai die neunte Liga-Pleite in der Fremde in Folge.

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Eine derart lange Negativserie gab es für die Hauptstädter in der Bundesliga-Historie nie zuvor. 

Schlechter innerhalb einer Saison in der Fremde (elf Pleiten insgesamt) war die "Alte Dame" lediglich in der Saison 1990/91. Damals stiegen die Berliner ab.

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