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1. FC Koeln v Werder Bremen - Bundesliga
Anthony Modeste hat sich in einer emotionalen Botschaft an die Fans des 1. FC Köln gewandt © Getty Images

Anthony Modeste erklärt seinen Wechsel nach China in einer emotionalen Botschaft an die Fans des 1. FC Köln - und verteidigt sich gegen Söldner-Vorwürfe.

Anthony Modeste hat sich nach seinem Wechsel vom 1. FC Köln zum chinesischen Klub Tianjin Quanjian erstmals an die Kölner Anhänger gewandt.

Der Stürmer, der in der vergangene Saison 25 Tore für die Kölner schoss, wehrte sich in einem emotionalen Instagram-Post gegen die Vorwürfe, er sei ein Söldner. "Mir geht es darum unmissverständlich festzuhalten, dass die Zeit beim 1. FC Köln für mich und meine Familie eine ganz besondere Etappe in meinem Leben und meiner Karriere war", schrieb der Franzose.

Modeste verriet auch, wie es mit seiner Familie nach dem Wechsel nach China weitergeht. "Meine Familie fühlt sich in Köln so wohl, dass sie entschieden hat, auch ohne mich in der Stadt wohnen zu bleiben, anstatt in unsere Heimat Frankreich zurückzukehren."

Diese Tatsache zeige am deutlichsten, "dass meine Worte keine leeren Phrasen eines Söldners in Mickey Mouse Hosen sind".

Ihm gehe es nicht darum zu erklären, wer was, wann und wie gesagt oder getan hat. Fehler und Missverständnisse würden überall passieren.

Modeste war nach seinem Wechsel vor allem vom Kölner Vizepräsident Toni Schumacher hart kritisiert worden. "Tony hat sich vieles kaputt gemacht und zumindest nicht die Wahrheit gesagt", erklärte das einstige Torwartidol.

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Modeste hatte unter anderem den Medizincheck in Tianjin absolviert, bevor eine Einigung zwischen den Vereinen bestanden hatte. Unmittelbar vor Abschluss des Transfers klagte er dann in einem einstweiligen Verfügungsverfahren auf seine Wiederteilnahme am Trainingsbetrieb der Kölner, für die er in zwei Spielzeiten insgesamt 40 Bundesliga-Tore erzielt hatte.

Erst am vergangenen Donnerstag war es nach wochenlangen Verhandlungen zu einer Einigung zwischen dem 1. FC Köln und Tianjin gekommen. Modeste wird über zwei Jahre für sechs Millionen Euro zunächst an die Chinesen ausgeliehen, anschließend gibt es eine zwingende Kaufverpflichtung für 29 Millionen Euro.

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