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Der BVB-Boss erklärt, die Tuchel-Trennung sei nicht aus sportlichen Gründen geschehen. Er unterstreicht zudem die menschlichen Qualitäten des Nachfolgers.

Hans-Joachim Watzke hat sich zu den Vorzügen von Peter Bosz geäußert. 

"Ich glaube, dass er nicht nur ein sehr guter Trainer ist, sondern auch über ausgesprägte menschliche Qualitäten verfügt", begründete der Geschäftsführer von Borussia Dortmund der Welt am Sonntag den Wechsel von Tuchel zu Bosz.

Das sei sehr wichtig für Dortmund. "Wir müssen beim BVB dringend eine Einheit sein", fügte Watzke hinzu. Diese Einheit, diese menschlichen Qualitäten hatte er offenbar in der Ära von Vorgänger Thomas Tuchel vermisst.

Dass vor allem menschliche Differenzen den Ausschlag für die Trennung von Tuchel gegeben haben, lässt sich in weiteren Aussagen herauslesen. "Der Spielstil des BVB in den vergangenen zwei Jahren war ein guter. Dass wir auf der Trainerposition eine Änderung vorgenommen haben, hatte nichts mit dem Fußball zu tun, den wir gespielt haben", so Watzke.

Öffentlich Gründe für den Trainerwechsel zu nennen, habe man aus diesem Grund trotz des Unverständnisses einiger Fans bewusst vermieden. "Das hätte sich nicht gehört. Internes ist beim BVB aus gutem Grund mehr als sieben Jahre lang immer intern geblieben", meinte Watzke, der klarstellte, dass die Trennung keineswegs sein Alleingang gewesen sei.

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