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Nicht immer einer Meinung: der frühere Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und Pep Guardiola © imago

Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt schildert die Trennung vom FC Bayern vor zwei Jahren aus seiner Sicht und lässt kein gutes Haar an Pep Guardiola.

Der ehemalige Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hat sich zu seinem Aus beim Rekordmeister geäußert und dabei nicht mit Kritik am damaligen Trainer Pep Guardiola gespart.

"Nach den Meinungsverschiedenheiten mit Pep Guardiola, der seinen Kompetenz-Bereich überschritten hat und mir die Schuld an Niederlagen in die Schuhe geschoben hat, habe ich gekündigt", sagte der Mediziner in der Bild.

Müller-Wohlfahrt, der am Samstag 75 Jahre alt wird, ging damit auf den Streit mit dem Bayern-Coach ein, der im Frühjahr 2015 zu seiner Trennung vom Münchner Renommierklub geführt hatte. "Als Arzt habe ich die Verantwortung für die Gesundheit der Spieler und nicht der Trainer", legte Müller-Wohlfahrt nach.

Müller-Wohlfahrt schließt Rückkehr nicht aus

Der Streit war damals entbrannt, weil Guardiola dem Arzt vorgeworfen hatte, er würde die verletzten Spieler nicht schnell genug wieder fit bekommen. Der Spanier hatte seinen Landsmann Thiago wegen einer Innenbandverletzung sogar eigenmächtig zu seinem vertrauten Mediziner Ramon Cugat nach Barcelona geschickt.

Auch nach seiner Trennung vom FC Bayern behandelt Müller-Wohlfahrt weiterhin einige Spieler des Meisters. Selbst eine erneute Zusammenarbeit mit dem Klub schließt er nicht mehr aus: "Ich habe den Verein wissen lassen, dass ich bereit bin, in schwierigen Fällen zu helfen."

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