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Carlo Ancelotti und Franck Ribery vertragen sich nach dem Trikotwurf-Clinch wieder. Der Bayern-Trainer gibt jedoch zu, dass es lauter wurde.

Carlo Ancelotti und Franck Ribery haben ihre Auseinandersetzung nach dem Trikot-Wurf des Franzosen gegen Anderlecht geklärt. Das bestätigte der Bayern-Trainer, räumte jedoch auch ein, dass es nach dem Spiel lauter geworden sei.

"Ich habe mit Franck gesprochen. Er ist ein aufrichtiger und ehrlicher Junge. Mit ehrlichen Menschen hast du keine Probleme. Ich war nach dem Spiel genervt, er genauso. Der Ton wurde schärfer - und jetzt ist alles gut. Nun kümmern wir uns um andere Dinge", sagte der Italiener der französischen Zeitung Le Figaro in einem am Donnerstag geführten Interview.

Ribery habe den Grund seiner Auswechslung missverstanden, weshalb Klärungsbedarf bestand: "Er dachte, ich hätte ihn ausgewechselt, weil er nicht gut gespielt hat. Das war nicht der Fall. Du wechselst einen Spieler zehn Minuten vor dem Ende aus, das Spiel ist quasi beendet [Bayern führte 3:0 in der 77. Minute, Anm. d. Red.] und ich wollte einfach verhindern, dass er sich verletzt. Franck hat am Sonntag nicht trainiert, also habe ich mir gesagt, dass er ausgewechselt werden muss", erklärte Ancelotti.

Nach seiner Auswechslung am Dienstagabend beim Champions-League-Heimspiel gegen den RSC Anderlecht hatte Ribery verärgert sein Trikot ausgezogen und in Richtung Ersatzbank gepfeffert.

Am Mittwoch hatte der französische Flügelflitzer auf seinen Social-Media-Kanälen zu seiner Reaktion Stellung genommen.

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