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Der Sieg gegen Mainz hat beim FC Bayern Druck vom Kessel genommen. Doch SPORT1-Experte Thomas Strunz ist noch nicht von einer Trendwende überzeugt.

Nach dem souveränen 4:0-Sieg des FC Bayern gegen den FSV Mainz 05 ist an der Säbener Straße die Erleichterung groß.

Der überzeugende Erfolg zum Wiesn-Auftakt hat die Mienen der Klub-Verantwortlichen aufgehellt und Druck von Trainer Carlo Ancelotti genommen.

Für SPORT1-Experte Thomas Strunz ist es aber noch zu früh, um Lobgesänge anzustimmen. "So ein Sieg war in den letzten Jahren Normalität", sagte der Europameister von 1996 im CHECK24 Doppelpass. "Der wahre Gradmesser wird jetzt in der englischen Woche stattfinden - und vor allem in der Folgewoche, wenn es nach Paris geht."

Strunz glaubt, dass es derzeit in der Beziehung zwischen Spieler und Trainer etwas knirscht. "Als Müller die Aussage in Bremen gemacht hat, dass seine Leistung niocht zu 100 Prozent gefragt ist, ist ihm Manuel Neuer zur Seite gesprungen. Und als Ribery das Trikot weggeworfen hat, kam Boateng und sprach sich für ihn aus."

Strunz zieht daraus den Schluss, dass sich die Spieler damit automatisch gegen den Coach stellen. "Mein Eindruck ist, dass es zwar innnerhalb der Mannschaft stimmt, doch irgendetwas scheint nicht ganz harmonisch zu sein."

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