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Der Ärger mit einigen Fans von Hannover 96 hält an
Die Fans von Hannover 96 lehnen Gespräche mit der Klub-Führung ab © Getty Images

Sportlich läuft es für Aufsteiger Hannover 96 nahezu perfekt in der ersten Liga. Doch die Probleme mit den eigenen Fans drohen zu eskalieren.

Hannover 96 droht im Streit mit seinen Fans eine neue Eskalationsstufe. Die Anhänger des Aufsteigers haben das Gesprächsangebot der Klub-Führung um Präsident Martin Kind abgelehnt.

Ein "Dialog unter der Prämisse der Vertraulichkeit" komme "unter keinen Umständen in Frage", heißt es in einem Schreiben, das am Freitag von 90 Fanklubs an die 96-Verantwortlichen verschickt wurde. Die Anhänger fordern weiterhin eine schriftliche Beantwortung ihres Fragenkatalogs bis zum 10. Oktober.

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Erst am Donnerstag hatte 96 seinen Fans ein Gespräch zur bevorstehenden Mehrheitsübernahme durch Präsident Kind angeboten. Der Verein reagierte damit auf einen offenen Brief seiner Fans, in dem Ende September die Beantwortung zahlreicher Fragen zu diesem Thema eingefordert worden war.

Proteste gegen Kinds Pläne

Teile der Fanszene sind strikt gegen die Pläne des 73-Jährigen und protestieren seit Wochen gegen die Übernahme durch Kind. Unter dem Streit litt zuletzt auch die Stimmung bei den Heimspielen in der WM-Arena am Maschsee.

"In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Dialogrunden mehr als deutlich veranschaulicht, dass Dialogstrukturen lediglich eine Alibifunktion erfüllen", heißt es in dem Fan-Schreiben von Freitag. Ernsthafte Belastungstests seien "leider viel zu oft zum Nachteil der aktiven Fanszene" ausgefallen. Aus diesem Grund verwiesen die Anhänger auf "unsere Nachricht vom 25.09.2017 und bitten um eine ernsthafte, ehrliche und ausführliche Beantwortung unserer Fragen im Rahmen der genannten Frist".

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