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München - Seit seinem Aus beim FC Bayern München kursieren Gerüchte über die Zukunft von Carlo Ancelotti - nun äußert sich der Trainer erstmals öffentlich zu seinen Plänen.

Trainer Carlo Ancelotti hat sich erstmals nach seiner Entlassung beim FC Bayern München zu seinen Zukunftsplänen geäußert.

"In den nächsten zehn Monaten werde ich entspannen und keine Mannschaft trainieren", sagte der 58-Jährige Sky Sport Italia in Jerusalem.

Ancelotti: "Es wurde von Verrat gesprochen" 

Angesprochen auf sein Aus und die Vorwürfe aus München wollte sich Ancelotti zunächst nicht äußern. "Bei diesem Thema ist es besser, nichts zu sagen", meinte der Italiener, der in Israel im Rahmen eines Friedensprojektes Kinder trainierte. "Schweigen ist eine Tugend."

Dann ließ sich Ancelotti aber doch noch zu einem Statement überreden. Es gebe "Schlimmeres im Leben" als eine Entlassung beim FC Bayern, sagte er. "Es wurde von Verrat, falscher Taktik, Verschwörungen, falscher Vorbereitung gesprochen. Für mich ist jetzt der Moment gekommen, darüber nachzudenken."

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte nach der Trennung behauptet, dass sich fünf Bayern-Profis gegen den Italiener gestellt hatten. 

Zudem sollen laut kicker Führungsspieler wie Manuel Neuer, Thomas Müller oder Jerome Boateng beim Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge vorstellig geworden sein, um sich über das geringe Trainingspensum unter Ancelotti zu beschweren.

Außerdem soll es Unmut in der Bayern-Mannschaft gegeben haben, weil Ancelotti angeblich Spieler wie Thiago, Javi Martinez und James Rodriguez bevorzugte.

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