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Jupp Heynckes gewann 2013 mit den Bayern das Triple © imago

Unter Jupp Heynckes soll sich das Lazarett der Bayern wieder deutlich verkleinern. Dafür greift der Bayern-Coach auf Altbewährtes zurück.

Unter Bayern-Trainer Jupp Heynckes soll das Krankenlazarett bei Rekordmeister FC Bayern deutlich verkleinert werden. Der Nachfolger des entlassenen Carlo Ancelotti führt dafür eine altbewährte Trainingsmethode wieder ein.      

"Ich habe wieder Stabilisationstraining eingeführt, wenigstens zweimal die Woche, auch bei einem Mittwoch-Samstag-Rhythmus. Das passiert parallel zu den normalen Trainingsabläufen und ist so wichtig als Prävention gegen Verletzungen", erläuterte der Bayern-Trainer vor dem Spiel am Samstag gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr im LIVETICKER).

Dabei konnte er sich eine Spitze gegen seine beiden Vorgänger Pep Guardiola und Carlo Ancelotti nicht verkneifen.

"Wir hatten die wenigsten Verletzten in den beiden Jahren unter mir. Da wollen wir wieder hin." Trainiert werden sollen die Rumpf-, Bauch-, Rückenmuskulatur, rückwärtige Beinmuskulatur und vieles mehr. "Alles, was man im normalen Trainingsbetrieb nicht abdecken kann," führte Heynckes weiter aus.

Viele Verletzte unter Guardiola

Gerade unter seinem Nachfolger Guardiola nahm die Zahl der verletzten Bayern-Profis deutlich zu. Der Spanier vertritt die Auffassung, verletzte Spieler möglichst schnell wieder spielen zu lassen und riskierte dabei sogar einen Streit mit dem ehemaligen Bayern-Arzt. Dr. Müller-Wohlfahrt.

Derzeit sorgt besonders die erneute Verletzung von Manuel Neuer für Verstimmung an der Säbener Straße. Der Keeper und Kapitän des FC Bayern zog sich erneut einen Mittelfußbruch zu.

Gegen Freiburg muss Heynckes auf den verletzten Arturo Vidal verzichten. Der 72-Jährige will kein Risiko eingehen. Der Chilene habe nach seiner Muskelverhärtung zwar im Ausdauerbereich gearbeitet, "das war positiv, aber ich bin ein Trainer, der kein Risiko eingeht. Dafür ist er ein zu wichtiger Spieler", sagte Heynckes.

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