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Hat des Öfteren seine Nerven nicht im Griff: RB Leipzigs Naby Keita (M.)
Hat des Öfteren seine Nerven nicht im Griff: RB Leipzigs Naby Keita (M.) © Getty Images

Ralf Rangnick ist verärgert über die Rote Karte von Guineas Naby Keita beim WM-Qualifikationsspiel gegen Tunesien und kündigt Konsequenzen an.

Dass RB Leipzigs Naby Keita temperamentvoll sein kann, weiß man spätestens seit seinem Revanche-Foul im Sommer gegen Teamkollege Diego Demme, der daraufhin wochenlang ausfiel. Nun hatte der Nationalspieler Guineas im WM-Qualifikationsspiel gegen Tunesien (1:4) seine Nerven erneut nicht im Griff.

In einem Zweikampf mit Ben Amor schlug er dem Tunesier in das Gesicht und flog anschließend vom Platz. Auch in der Bundesliga stieg Keita in dieser Saison bereits ordentlich ein. Am vierten Spieltag erwischte er Gladbachs Christoph Kramer mit gestrecktem Bein im Gesicht. Es folgte die Rote Karte und eine Sperre über drei Spiele. 

Ralf Rangnick weiß, was für ein Talent er mit Keita in seinen Reihen hat. Doch genauso weiß er, dass der 22-Jährige seine Nerven besser im Griff haben muss und kündigte Gespräche mit ihm an: "Übermotiviert würde ich das Ganze nicht nennen", sagte der Manager der Bild.

Sein Schützling werde aufgrund seiner individuellen Qualität mittlerweile öfter gefoult und provoziert. "Aber auch das gehört zum Lernprozess dazu. Und genau darüber werden wir sicherlich auch noch einmal in Ruhe sprechen", so Rangnick.

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