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Timo Werner musste pausieren
Timo Werner musste pausieren © Getty Images

Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl hofft vor dem Topspiel in Dortmund auf eine Rückkehr von Angreifer Timo Werner. Ein anderer Leistungsträger kann sicher wieder spielen.

Trainer Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig hofft vor dem Spitzenspiel bei Pokalsieger Borussia Dortmund am Samstag (ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) auf die Rückkehr von Nationalstürmer Timo Werner.

"Wir werden die Belastung zu Beginn der Woche langsam steigern und schauen, wie er das verkraftet. Ich hoffe, dass er gegen Dortmund wieder einsatzbereit ist", sagte der 50-Jährige der Leipziger Volksstimme.

Werner plagt derzeit eine Halswirbelsäulenverletzung, die wohl eine Folge der Überbelastung ist. Im Champions-League-Spiel mit bei Besiktas Istanbul (0:2) am 26. September klagte Werner über Atemnot und Kreislaufprobleme und wurde früh ausgewechselt, auch die WM-Qualifikationsspiele in Nordirland (3:1) und gegen Aserbaidschan (5:1) hatte der 21-Jährige verpasst.

Hasenhüttl zieht aus dieser Erfahrung seine Lehren. "Wir müssen einen Spieler dann herausnehmen, auch wenn er sich selber gut fühlt und positiven Stress in der Form hat, dass er immer Tore schießt", sagte der Österreicher.

In Dortmund kann Hasenhüttl in jedem Fall auf Mittelfeldstar Naby Keita zurückgreifen, der nach seiner Rot-Sperre wieder einsatzberechtigt ist. Mitte September hatte er gegen Borussia Mönchengladbach die Rote Karte gesehen und war drei Spiele gesperrt worden.

Insgesamt sieht sein Trainer noch Steigerungsbedarf beim Ausnahmespieler: "Naby hat sich natürlich mit der Roten Karte keinen Gefallen getan, weil er dadurch den Rhythmus ein wenig verliert und zusätzlich mit kleineren Verletzungen zu kämpfen hatte", sagte Hasenhüttl.

Neben Keita erwartet Hasenhüttl auch von Flügelstürmer Emil Forsberg in den kommenden Wochen mehr als bisher gezeigt: "Natürlich hängen sie auch noch ein bisschen ihren eigenen Ansprüchen hinterher, die sehr hoch sind. Das, was sie letztes Jahr geleistet haben zu toppen, ist nicht leicht", sagte der Coach: "Emil war der beste Vorlagengeber, Naby hat überragende Spiele gemacht. Ich gehe fest davon aus, dass sie nach den Länderspielen wieder ihre Topleistungen bringen."

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