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Bremen - Hoffenheim und Bremen trennen sich Unentschieden. Im Mittelpunkt des Spiels steht Serge Gnabry, der von Werder-Fans ausgepfiffen wird.

Für Serge Gnabry war es aus doppelter Sicht kein schöner Nachmittag.

Zum einen kam der Nationalspieler mit der TSG Hoffenheim trotz einer Torvorlage nicht über ein 1:1 (0:1) gegen Werder Bremen hinaus. Zum anderen pfiffen ihn die Fans seines Ex-Klubs gnadenlos aus.

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"Es ist nicht schön, ausgepfiffen zu werden", sagte der Offensivmann nach seiner Rückkehr an alte Wirkungsstätte, fügte aber mit ernster Miene zu: "Ich gehe trotzdem meinen Weg. Die Zuschauer müssen wissen, was sie tun."

Hoffenheim tritt auf der Stelle

Immerhin: Sein Trainer machte ihm und seinen Kollegen trotz des Unentschiedens keine Vorwürfe.

"Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir waren über 60 Minuten vielleicht einen Tick besser, aber nicht so, dass man sagen muss, wir müssen hier gewinnen. Es war ein sehr interessantes Spiel, da kann ich auch mal mit dem Punkt leben", erklärte Julian Nagelsmann bei Sky.

Zu einer echter Spitzenmannschaft fehlt den Kraichgauern weiter der Killerinstinkt. Statt zumindest vorübergehend auf einen Champions-League-Platz vorzurücken, tritt die TSG im oberen Tabellendrittel auf der Stelle.

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Bremen nutzt Patzer der Konkurrenz nicht

Nagelsmanns Gegenüber Florian Kohfeldt hat ganz andere Probleme.

"Am Ende des Tages ist das Glas halb leer", sagte Bremens Jung-Coach. Sein Team bewies auch zum Jahresauftakt spielerische Fortschritte, droht aber schnell in Bedrängnis zu geraten. (DATEN: Tabelle der Bundesliga)

"Dass wir tabellarischen Druck haben werden, war klar", sagte Kohfeldt. Womöglich bis Mitte Mai, bis zum letzten Spieltag, darauf stellt er seine Profis ein.

© iMFootball/SPORT1

Doch der 35-Jährige hätte so gar nichts dagegen gehabt, vor dem schwierigen Auswärtsspiel bei Bayern München am kommenden Sonntag ein wenig Ruhe reinzubringen.

"Am Ende müssen wir gewinnen"

Mit einem Sieg gegen Hoffenheim, der nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte durchaus möglich gewesen wäre. (DATEN: Alle Ergebnisse im Überblick)

"Auf der Leistung lässt sich aufbauen", sagte Sportchef Frank Baumann. Es folgte ein deutliches Aber: "Es hätten gerne auch drei Punkte sein dürfen." Denn die hätten angesichts der Patzer der Konkurrenz aus Mainz und Hamburg enorm wertvoll sein können.

So bleibt Werder auf dem Relegationsplatz. "In der ersten Hälfte war Hoffenheim gut drin, wir waren in der zweiten Hälfte besser", sagte Ex-Nationalspieler Max Kruse: "Am Ende müssen wir das Spiel trotzdem gewinnen."

Pavlenka ist zur Stelle

Nach ordentlichem Start bestrafte Florian Hübner vor 37.500 Zuschauern in der 39. Spielminute die zunehmende Passivität der Hanseaten kurz vor dem Pausenpfiff. Doch die Reaktion nach einer deutlichen Pausenansprache von Kohfeldt stimmte.

Werder kam durch Theodor Gebre Selassie in einer Drangphase zum Ausgleich (63.) und hatte auch danach noch beste Chancen. Doch die Bremer hätten durchaus auch verlieren können - wenn Jiri Pavlenka nicht erneut einen Beweis seiner Klasse erbracht hätte. (TICKER zum Nachlesen)

Gegen TSG-Stürmer Andrej Kramaric nutzte der Tscheche seine gesamten 196 Zentimeter, um den erneuten Rückschlag zu verhindern (65.).

Definitiv zähle der Keeper in dieser Saison zu den Besten der Liga, sagte Baumann. Schon beim Erfolg in der zweiten Runde des DFB-Pokals im Oktober hatte Pavlenka Hoffenheim genervt.

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