vergrößernverkleinern
Timo Baumgartl (l.), Jerome Kiesewetter (M.) und Arianit Ferati sind die Zukunft beim VfB Stuttgart
Timo Baumgartl (l.), Jerome Kiesewetter (M.) und Arianit Ferati sind die Zukunft beim VfB Stuttgart © SPORT1-Grafik: Philipp Heinemann/Getty Images

München - Die jungen Wilden sind in Stuttgart seit 2003 ein prägender Begriff. Damals sorgten heutige Fußballgrößen für viel Furore. Jetzt gibt es wieder hoffnungsvolle Youngster.

Beim VfB Stuttgart ist es erneut so weit. Nicht nur bei Meister FC Bayern, sondern auch im Schwabenländle gibt es wieder eine junge Generation verheißungsvoller Kicker, die sich mit einer gewaltigen Portion Talent und jugendlichem Esprit für die erste Elf aufdrängen.

Den neuen Bundesliga Manager von SPORT1 jetzt spielen - auf das Bild klicken
Den neuen Bundesliga Manager von SPORT1 jetzt spielen - auf das Bild klicken © SPORT1

Sie lassen Erinnerungen an die einstigen jungen Wilden beim VfB aufkeimen, um die inzwischen gealterten Fußballgrößen wie Defensivstratege Philipp Lahm, Knipser Kevin Kuranyi oder Dribbelkünstler Alexander Hleb. Oder auch an die Meistertruppe von 2006/07 mit Mario Gomez, Serdar Tasci, Weltmeister Sami Khedira und Christian Gentner.

Jetzt stehen also die nächsten Youngster beim VfB auf dem Sprung in die Bundesliga.

SPORT1 stellt die drei vielversprechendsten Nachwuchskräfte aus der schwäbischen Talentschmiede vor, die besonders für User des Bundesliga Managers von SPORT1 interessant sind:

Arianit Ferati
Arianit Ferati wechselte aus der Jugend der Stuttgarter Kickers zur U17 des VfB Stuttgart © Getty Images

Arianit Ferati: Der 17-Jährige wird als größtes Talent der letzten Jahre in Stuttgart gehandelt. Von den A-Junioren wurde er direkt zu den Profis befördert und begeisterte im Trainingslager den neuen VfB-Trainer Alexander Zorniger, der davon überzeugt ist, dass aus Ferati ein "richtig guter Bundesligaspieler" wird.

Schon unter Ex-Trainer Thomas Schneider durfte der damals 16-Jährige mit ins Trainingslager. Seine unbekümmerte und frische Spielweise mit einem gehörigen Zug zum gegnerischen Tor macht den Jungspund für gegnerische Verteidiger schwer einzuschätzen.

Für den Kader beim ersten Pflichtspiel der Stuttgarter im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel hat es noch nicht gereicht. Dennoch wird der technisch versierte Allrounder seine Einsätze in der Bundesliga bekommen.

Mit Adam Hlousek (l.) bildet Timo Baumgartl (gegen Marc Heider) aktuell das Innenverteidigerduo beim VfB-Holstein Kiel v VfB Stuttgart  - DFB Cup
Mit Adam Hlousek (l.) bildet Timo Baumgartl (gegen Marc Heider) aktuell das Innenverteidigerduo beim VfB © Getty Images

Timo Baumgartl: An der Seite von Antonio Rüdiger debütierte der damals 18-Jährige in der letzten Saison am 11. Spieltag als Einwechselspieler gegen Werder Bremen. Von da an war er bis auf wenige Ausnahmen als Stammspieler gesetzt.

Da Rüdiger zum Saisonauftakt gegen Köln noch verletzt ausfällt, ist der inzwischen 19-jährige Baumgartl beim VfB als Innenverteidiger unantastbar. Seine Zweikampfquote von 59 Prozent aus der vergangenen Saison ist für einen so jungen Verteidiger, der ins kalte Wasser Bundesliga geworfen wird, durchaus beachtlich.

Für User des Bundesliga Managers von SPORT1 könnte er dennoch eine riskante Verpflichtung sein, da ihm ein erfahrener Partner an seiner Seite fehlt. Auch wenn Rüdiger bleibt, der international umworbene Nationalspieler ist selbst erst 22 Jahre alt und dem zum Innenverteidiger umfunktionierten Adam Hlousek fehlt selbst die Expertise auf dieser Position.

Wenn Stuttgart hier nicht noch einen geübten Fachmann verpflichtet, sollte man Baumgartl nur als soliden Backup in der Rückhand wissen, auch wenn der VfB ihm mit der Vertragsverlängerung bis 2020 signalisiert, dass man auf ihn zählt.

Jerome Kiesewetter ist U23-Nationalspieler der USA
Jerome Kiesewetter ist U23-Nationalspieler der USA © Getty Images

Jerome Kiesewetter: Auch der Deutsch-Amerikaner kann schon Bundesliga-Erfahrung vorweisen. 57 Minuten durfte der 22-Jährige in der höchsten deutschen Spielklasse ran. In den Testspielen machte Kiesewetter ein ums andere Mal auf sich aufmerksam: Gegen den tschechischen Meister Viktoria Pilsen erzielte er das 1:0, legte danach noch zwei weitere Treffer für Sturmkollege Martin Harnik auf.

Gegen eine Zillertal-Auswahl gelang ihm ein Doppelpack, genauso wie in der Partie gegen den TSV Ilshofen. Und auch gegen den VfR Aalen war er ein spielentscheidender Faktor: Das einzige Tor durch Lukas Rupp bereitete er als Joker vor. Zuvor wurde er schon im Strafraum gefoult, doch Maxim versagten vom Punkt die Nerven.

Kiesewetter fühlt sich sowohl als hängende Spitze als auch auf dem Flügel wohl. Nach den Testspielerfolgen zu urteilen, ist der Ex-Herthaner eine variabel einsetzbare Alternative für die Offensive des VfB.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel