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Die drei Nationalspieler Robin Knoche (l.), Alexandru Maxim (M.) und Kevin Kampl sind aktuell keine Stammspieler
Die drei Nationalspieler Robin Knoche (l.), Alexandru Maxim (M.) und Kevin Kampl sind aktuell keine Stammspieler © Grafik SPORT1: Philipp Heinemann/ Getty

Einige Spieler der Bundesligisten sind unbestreitbar sehr begabte Kicker. Doch aufgrund spezieller Umstände reicht es aktuell nicht zu einem Stammplatz - die Luxus-Back-ups.

Für einen erfolgreichen Spielverlauf beim Bundesliga Manager von SPORT1 ist es nicht nur von Nöten zu wissen, welche Spieler vielversprechende Vorzeichen für einen punktestarken Saisonverlauf aufweisen.

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Den neuen Bundesliga Manager von SPORT1 jetzt spielen - auf das Bild klicken © SPORT1

Um einen entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Mitspielern zu haben, ist es nicht minder gewichtig zu wissen, welche Spieler man lieber nicht verpflichten sollte. Sei es, da diese zu anfällig für Verletzungen sind oder zu sehr immer wiederkehrenden Formschwankungen unterliegen.

Oder von ihrem Trainer nicht das nötige Vertrauen entgegengebracht bekommen – sie kurz gesagt im Preis-Leistungsverhältnis einfach zu kostspielig sind und somit das Ziel beim Bundesliga Manager von SPORT1 zu gewinnen zu sehr gefährden würden.

Die hier aufgelisteten Gegebenheiten der exemplarisch ausgewählten Spieler sind nur eine Momentaufnahme. Keinem der Spieler soll die grundlegende Qualität abgesprochen werden, im Gegenteil: Die drei hier aufgeführten Kicker sind alle Nationalspieler, ihr Können ist unbestritten.

Doch die aktuelle sportliche Situation, in der sie sich befinden, ist leider nicht die Wünschenswerteste, zumindest als Spielkomponente beim Bundesliga Manager von SPORT1.

Alexandru Maxim: Der rumänische Filigrantechniker ist ein begnadeter Fußballer. Die Stärke des 25-Jährigen sind seine punktgenauen Zuspiele für seine Mitspieler. Zu seinem Leidwesen ist die Konkurrenz beim VfB Stuttgart im offensiven Mittelfeld hochkarätig besetzt.

Mit Daniel Didavi steht er im sportlichen Wettkampf um die Position hinter den Spitzen als lenkender Spielmacher. Im Gegensatz zu Maxim ist Didavi torgefährlicher und hat dazu eine für den modernen Fußball besser geeignete dynamisch explosivere Spielart. Im DFB-Pokal wechselte Alexander Zorniger bei Stuttgarts Zittersieg gegen Holstein Kiel zudem Lukas Rupp und nicht Maxim für den überzeugenden Didavi ein.

Für den rumänischen Nationalspieler wird es schwer, seinem Marktwert gerecht zu werden. Wer sich Maxim als Back-up leisten kann, ist zu beneiden, doch für die meisten User ist der Edelreservist mit einem Marktwert von 4.620.000 Euro zu teuer.

Kevin Kampl: In den ersten drei Pflichtspielen von Borussia Dortmund hat der Slowene nur zehn Minuten Einsatzzeit bekommen. Im Hinspiel der Qualifikation der UEFA Europa League wurde Kampl für Marco Reus in der 80. Minute eingewechselt, seine Einzelkritik spricht Bände, im Rückspiel durfte er den 5:0-Sieg nur als Ersatzspieler beobachten.

Bei Dortmunds 2:0-Erfolg in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Chemnitzer FC stand der 24-Jährige verletzungsbedingt nicht im Kader. Seine Mitspieler und unmittelbaren Konkurrenten im Duell um einen Stammplatz präsentieren sich zu Saisonbeginn zum größten Teil in Topform.

Jonas Hofmann traf im Hinspiel gegen Wolfsberg, Marco Reus netzte im Rückspiel ein und dann erst Henrikh Mkhitaryan: Der Armenier war an sieben der acht BVB-Tore in den ersten drei Spielen beteiligt! Gonzalo Castro muss sich als Neuzugang erst einleben, durfte aber in Chemnitz von Beginn an ran. Einzig Shinji Kagawa spielt aktuell unscheinbar, doch alle Kampl-Mitstreiter haben eines gemeinsam – deutlich mehr Spielminuten als der mit 5.416.000 Euro überteuerte Ergänzungsspieler.

Robin Knoche: Beim VfL Wolfsburg hat Timm Klose ihm den Rang des zweiten Innenverteidigers neben dem gesetzten Brasilianer Naldo abgelaufen. In der vergangenen Saison bis zum 30. Spieltag unumstrittene Stammkraft, bis auf ein paar regenerative Rotationspausen, nahm VfL-Trainer Dieter Hecking einen überraschenden Wechsel in der Innenverteidigung vor: Klose statt Knoche!

Und das, obwohl der 23-Jährige sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, zumindest gab es keine eklatanten Abwehrmissgeschicke bei ihm auszumachen. Klose beeindruckte Hecking einfach im Training, und dies trotz der Tatsache, dass Hecking Knoche als künftigen A-Nationalspieler sieht.

In der U-21 spielt Knoche schon, wurde jedoch auch von U-21-Trainer Horst Hrubesch während der U-21-Europameisterschaft in Tschechien zum Reservespieler degradiert. Nachdem Knoche in der ersten Partie noch verteidigte, fehlte er in der zweiten krankheitsbedingt und durfte dann - als er wieder fit war - nicht mehr spielen. Mit 4.306.000 Euro ist er als vorläufig dritter Innenverteidiger in Wolfsburg verbranntes Kapital.

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