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© SPORT1 Grafik: Philipp Heinemann/Getty Images

München - Der zweite Teil der Transfer-Tipps befasst sich mit frisch transferierten Spielern, deren Merkmal ihre Torgefahr ist und die eine stabile Leistungsentwicklung aufweisen.

Innerhalb des Transfer-Roulettes werden die Personalkomponenten der Vereine von einem Feld ins andere geschoben.

Den neuen Bundesliga Manager von SPORT1 jetzt spielen - auf das Bild klicken
Den neuen Bundesliga Manager von SPORT1 jetzt spielen - auf das Bild klicken © SPORT1

Zahlreiche Spieler wechselten innerhalb der Bundesliga und versuchen, in einem neuen Umfeld ihr ohne Frage vorhandenes Talent abzurufen, sich einer neuen Herausforderung zu stellen und sich zu verbessern.

Die aussichtsreichsten Wechsler innerhalb der Bundesliga werden mit Blick auf eine sich lohnende Preis-Leistungs-Erwartung für den Bundesliga Manager von SPORT1 unter die Lupe genommen.

Das erste Stück der Serie widmete sich den Transferaktivitäten beim 1. FC Köln. Im zweiten Teil werden besonders torgefährliche Spieler angepriesen, die das Zeug zu Punktegaranten in der neuen Saison beim Bundesliga Manager von SPORT1 haben.

Josip Drmic (l., gegen Vernon Aneta) gewinnt mit Gladbach das Testpiel gegen den englischen Erstligisten Newcastle United
Josip Drmic (l., gegen Vernon Aneta) gewinnt mit Gladbach das Testpiel gegen den englischen Erstligisten Newcastle United © Getty Images

Bei Borussia Mönchengladbach ist Manager Max Eberl dafür bekannt, ein geschicktes Händchen auf dem Transfermarkt zu haben. Im Verbund mit Trainer Lucien Favre gelingt es ihm, dass die individuellen Stärken von talentierten und vielversprechenden Neuzugängen in Gladbachs Team zur vollen Entfaltung kommen.

Ein solcher Schmetterling könnte Josip Drmic sein. Der von Bayer Leverkusen verpflichtete Stürmer netzte in seinem zweiten Testspiel für Gladbach gegen Stade Rennes ein, nachdem er erst zur Pause eingewechselt worden war und bewahrte die Fohlen schließlich mit seinem Premierentor im Borussen-Dress zum 2:2-Endstand vor einer Niederlage.

Im dritten Test gegen Standard Lüttich schenkte Favre Drmic das Vertrauen von Beginn an: Der dankte es ihm mit dem Führungstor in der dritten Minute. Ganz im Gegensatz zu seiner Zeit in Leverkusen. Dort wurde er in 25 Partien 20 Mal eingewechselt und in vier weiteren ausgewechselt, er hat also nur ein Spiel über die komplette Spielzeit bestreiten dürfen.

Dafür ist seine Ausbeute von sechs Saisontoren und einem Assist nicht zu verachten. Gegen den türkischen Erstligisten Bursaspor glich Drmic in einem weiteren Testspiel erst per Elfmeter zum 1:1 aus und bereitete noch den 2:2-Endstand vor.

Bekäme der Schweizer Nationalspieler den Platz neben Raffael in Gladbachs erster Elf, wäre eine Steigerung seiner Bundesliga-Rekordmarke im Trikot des 1. FC Nürnberg von 17 Toren und drei Vorlagen realistisch. 7.775.000 sind keine leicht von der Hand gehende Investition, jedoch gemessen an seinen Leistungsdaten durchaus legitim.

Im Supercup bezwingt Max Kruse im Efmeterschießen Manuel Neuer und sichert sich mit Wolfsburg den ersten Titel der Saison
Im Supercup bezwingt Max Kruse im Efmeterschießen Manuel Neuer und sichert sich mit Wolfsburg den ersten Titel der Saison © Getty Images

Sein Vorgänger Max Kruse ist ein weiterer heißer Kandidat auf den Erlös der Währung des Bundesliga Managers von SPORT1 in zahlreiche Punkte, mittels einer überdurchschnittlichen Anzahl an Toren.

Für den SC Freiburg traf der deutsche Nationalspieler in der Bundesliga-Saison 2012/13 in 34 Spielen elf Mal und legte seinen Mitspielern weitere acht Treffer auf.

In der Spielzeit darauf erhöhte er sein Scorerkonto auf 24 Punkte, jeweils zwölf Treffer und zwölf Vorlagen, diesmal jedoch für Gladbach. Im zweiten Jahr für die Fohlen pendelte sich der 26-Jährige wieder bei elf Toren und neun Assists ein. Kruse überzeugt mit einem konstant hochwertigen Leistungsnachweis.

Mit Bas Dost als Sturmpartner an seiner Seite und Kevin De Bruyne als Spielgestalter könnte sich im Wolfsburger Rudel ein gewaltiges Offensiv-Gebilde für die neue Saison formieren. Mit 8.096.000 veranschlagt seine Verpflichtung einen merklichen Anteil des Budgets, doch seine Vita rechtfertigt diese Ausgabe.

In diesem Sommer wechselte Jonathan Schmid vom SC Freiburg zu 1899 Hoffenheim
In diesem Sommer wechselte Jonathan Schmid vom SC Freiburg zu 1899 Hoffenheim © Getty Images

Ebenfalls ein ordentliches Offensiv-Kaliber ist Kruses ehemaliger Mitspieler beim SC Freiburg, Jonathan Schmid. Der Franzose braucht keine lange Eingewöhnungsphase bei seinem neuen Verein 1899 Hoffenheim und bietet sich in den Testspielen als verlässlicher und angriffsfreudiger Mittelfelbulldozer an.

Nach seinem ersten Testspieltor ließ er in der Partie darauf gleich einen Doppelpack folgen.

Für den SC Freiburg glänzte er hauptsächlich als laufintensiver Torvorbereiter: Seine Elf Torvorbereitungen und vier Treffer konnten den unglücklichen Abstieg der Freiburger in der vergangenen Saison aber auch nicht verhindern.

In den letzten drei Spielzeiten für die Breisgauer kam er auf beachtliche 19 Tore und 25 Assists. Keine Frage, mit seinem wuchtigen Köper wird er auf dem Flügel nur schwer zu stoppen sein. Sein Marktwert von 5.314.000 ist eine seinem Leistungsniveau ebenbürtige Summe.

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