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Manager Hoffenheim
© SPORT1/Gabriel Fehlandt

München - Nach dem Trainerwechsel bei 1899 werden die Hoffenheimer Spieler zu begehrten Aktien. SPORT1 gibt vier Transfer-Empfehlungen ab. Aubameyangs Altruismus wird belohnt.

Die aktuell brennendste Frage ist: Lohnt es sich nach dem Trainerwechsel in Hoffenheimer Spieler zu investieren? Der entlassene Markus Gisdol wird durch Huub Stevens ersetzt. Der Niederländer ist bestens mit der Bundesliga vertraut.

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Stevens hatte schon zahlreiche Engagements bei vielen Bundesliga-Klubs. Zuletzt rettete er den VfB Stuttgart zwei Mal hintereinander vor dem Abstieg. Der Abstiegskampf ist demnach sein zweites Zuhause.

Welchen Auftrieb er in einem glücklosen Team bewirken kann, haben zeitweise entfesselt aufspielende Schwaben bewiesen. Die Verpflichtung von Hoffenheimer Spielern wäre jetzt also durchaus zu empfehlen.

Allerdings gibt es ein kleines Manko. Der Marktwert spiegelt nicht ansatzweise den Tabellenstand der Kraichgauer wider. 1899 ist in der Bundesliga Vorletzter, doch ökonomisch stellt der Hoffenheimer Kader den siebt teuersten Marktwert.

Dennoch gibt es trotzdem noch ein paar preiswerte Spieler, die auch während den punktemäßig durchwachsenen letzten Partien konstant punkteten.

Vier Transfer-Empfehlungen

Zum einen wären da die beiden Außenverteidiger Pavel Kaderabek und Jeremy Toljan. Kaderabek weist 14 Punkte auf, bei einem Marktwert von 3.016.000. Toljan ist sogar noch günstiger und veranschlagt nur knapp eine Million (1.111.000). Beide sind jung und besitzen einen markant ersichtlichen Offensivdrang.

Ein weiteres lukratives Investment könnte Jonathan Schmid sein. Der Franzose ist ein ungemein bulliger Typ, der nur schwer aufzuhalten ist, hat er erst einmal Betriebstemperatur erreicht.

Schließlich wäre da noch Stürmer Eduardo Vargas. Sowohl läuferisch als auch technisch agiert der Chilene auf einem hohen Niveau. Zudem verfügt er über einen satten Schuss. Für Schmid müsste man 5.680.000 bei 23 erspielten Punkten bereitstellen, Vargas ist mit 21 Punkten schon für 4.871.000 zu haben.

Aubameyangs Altruismus wird belohnt

Am 10. Spieltag erzielt Pierre-Emerick Aubameyang seine Treffer Nummer zehn, elf und zwölf. Den Spieltag davor blieb er gegen Mainz zum ersten Mal in der laufenden Bundesliga-Saison in einer Partie ohne eigenen Treffer, auch weil er aus einer torgefährlichen Position mannschaftsdienlich für Henrikh Mhkitaryan auflegte.

Beim Bundesliga Manager von SPORT1 machen ein erzieltes Tor und ein aufgelegter Assist als Stürmer punktetechnisch ohnehin keinen Unterschied. In beiden Fällen gibt es jeweils einen Scorer-Punkt.

Lewandowski überzeugt mit Vielseitigkeit

Jedenfalls war es nur eine kurze Unterbrechung der beeindruckenden Torserie des gabunischen Nationalspielers. Mit seinem Dreierpack gegen Augsburg kommt er am 10. Spieltag auf zehn Punkte und teilt sich mit Gladbachs Julian Korb den zweiten Platz der punktbesten Spieler an diesem Spieltag.

Bester Punktescorer ist Bayern Münchens Robert Lewandowski mit elf Punkten. Bemerkenswert ist die Vielseitigkeit des Polen, summiert sich seine Punktausbeute aus allen Kategorien. Einen Punkt bekommt er für seinen zwölften Saisontreffer, zwei für seine beiden Vorlagen und jeweils einen Bonuspunkt für drei Torschussvorlagen und mehr als fünf abgegebene Torschüsse.

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