vergrößernverkleinern
© SPORT1-Grafil: Paul Haenel/Getty Images

München - Beim Bundesliga Manager von SPORT1 machen individuelle Protagonisten auf sich aufmerksam, obwohl sie mit ihren Teams verlieren. Werders desolater Auftritt hat historische Ausmaße.

Slobodan Medojevic hat sich durch seinen leidenschaftlichen Einsatzwillen im Training als Alternative für das defensive Mittelfeld bei Eintracht Frankfurt empfohlen.

Den neuen Bundesliga Manager von SPORT1 jetzt spielen - auf das Bild klicken
Den neuen Bundesliga Manager von SPORT1 jetzt spielen - auf das Bild klicken © SPORT1

SGE-Trainer Armin Veh nahm dies wahr, gab ihm die Chance und Medojevic machte seine Sache so gut, dass er den zuvor soliden Stefan Reinartz auf die Bank verdrängte In der Folge hatte der 25-Jährige erheblichen Anteil an dem ersten "Punktverlust" der übermächtigen Bayern.

Anschließend schießt er in seinem zweiten Startelfeinsatz der laufenden Bundesliga-Spielzeit gegen Leverkusen sein erstes Saisontor, kassiert aber mit Frankfurt die zweite Heimpleite. Allerdings war Medojevic auch in diesem Spiel einer der wenigen Aktivposten. Bei einem Marktwert von 1.366.000 ist der Serbe mit Sicherheit keine Fehlinvestition.

Auch Verlierer Gülselam überzeugt

Wie auch Medojevic unterliegt Ceyhun Gülselam mit seiner Mannschaft, spielt sich selbst aber in den Vordergrund. Bei Hannovers 1:2-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach überzeugt der 27-Jährige mit einer ansprechenden Leistung, indem er Räume zumachte, eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legte, was ihm zwei Bonuspunkte in der Kategorie 'Lunge' eingebracht hat und gefährliche Pässe gezielt an den Mann spielte.

Sein Trainer Michael Frontzeck geizte im Anschluss auch nicht mit Lob, obgleich es nicht zu einem Punktgewinn gereicht hat. Sein Marktwert von 982.000 macht auch ihn zu einer Kaufempfehlung.

Früher Joker Bauer empfiehlt sich für Ingolstadts Startelf

Was für ein Kracher von Robert Bauer zum zwischenzeitlichen 1:1. Der Youngster jagte das Spielgerät an die Unterkante der Latte und von dort ins Tor. Damit leitete er die Wende im Spiel der beiden Aufsteiger zu Gunsten des FC Ingolstadt ein.

In der 16. Minute wurde er für den verletzten Markus Suttner, der langfristig ausfällt, eingewechselt und erzielte in der zweiten Halbzeit mit seinem ersten Torschuss der Partie gleich sein erstes Saisontor. Der 20-Jährige ist mit einem Marktwert von 572.000 ein extrem günstiger Back-up, mit offensichtlichem Potenzial für Ingolstadts Startelf.

Kaum bekommt er die Chance sich länger als nur die Schlussviertelstunde zu präsentieren, belegt er sein Können eindrucksvoll.

Werder Bremen wird in Einzelteile zerlegt

Im direkten Duell mit dem VfL Wolfsburg taten sich den Bremern riesige Schwarze Löcher auf. Schwarze Löcher voll mit individuellen Fehlern und kollektivem Versagen. Nach dem Motto: "Einer geht noch, einer geht noch rein". Am 13. Spieltag kommen die Werderaner beim 0:6 in Wolfsburg insgesamt im Kollektiv auf, Achtung, Minus elf Punkte!

Keine Vorlage, kein Tor und kein einziger Bonuspunkt! Ein historischer Negativwert in der Team-Wertung des Bundesliga Managers von SPORT1. Mit 214 Punkten ist Bremen das zweitschlechteste Team des Bundesliga Managers von SPORT1 - schlechter ist nur noch der SV Darmstadt 98 mit 209 Zählern. Alejandro Galvez besetzt stellvertretend den letzten Platz bei der Spielerwertung mit Minus vier Punkten am 13. Spieltag.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel