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Gegen Schalke lässt BVB-Trainer Thomas Tuchel seine Stars Pierre-Emerick Aubameyang (l.) und Marco Reus auf der Reservebank Platz nehmen © SPORT1-Grafik: Philipp Heinemann/Getty Images

München - Thomas Tuchels Rotation in Zahlen ist imposant. In der Rückrunde findet Andre Schürrle seine Torgefährlichkeit wieder. Ebenfalls in bestechender Form ist Julian Brandt.

Mit Pierre-Emerick Aubameyang (Punkte 125; Marktwert: 18.071.000), Marco Reus (77; 12.984.000), Henrikh Mkhitaryan (136; 14.588.000), Ilkay Gündogan (77; 10.904.000), Lukasz Piszczek (54; 7.414.000) und Gonzalo Castro (68; 8.576.000) ließ Dortmunds Cheftrainer Thomas Tuchel gleich zuletzt sechs Stammkräfte auf der Reservebank im Derby-Kracher beim FC Schalke 04.

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 Das sind marktwerttechnisch gesehen zusammen sage und schreibe 72.537.000 Euro. Das ist mehr als das komplette Team des FC Ingolstadt (72.056.000) beim Bundesliga Manager von SPORT1 wert ist. Addiert man die individuellen Punkte zusammen, kommt man auf 537 Punkte.

Damit hat das Sextett an kumulierten Punkten mehr als die letzten drei Teams im Punkteranking: SV Darmstadt 98 (512), Hannover 96 (486) und Eintracht Frankfurt (478). Rotiert Tuchel weiter in solchen Ausmaßen, sollte ein Verkauf der Punkteriesen durchaus seine Abwägungen nach sich ziehen.

Individuelles Formhoch von Andre Schürrle

Bislang verläuft die Rückrunde des VfL Wolfsburg nicht unbedingt erwartungskonform. Nach den ersten zwölf Partien der Hinrunde stand der VfL auf dem 3. Tabellenplatz und nahm mit 21 Punkten Kurs auf die Champions League.

In der Rückrundentabelle steht Wolfsburg nach zwölf Spielen und 13 Zählern auf dem 12. Rang. Betrachtet man jedoch nur die individuelle Statistik von Andre Schürrle, verwundert dies. Blieb der Weltmeister in der Hinrunde noch torlos, hat er in der Rückrunde mittlerweile schon sechs Mal eingenetzt.

Am 29. Spieltag bringt ihm sein Leistungsindex sieben Punkte. Damit teilt er sich zusammen mit Jerome Gondorf, Bernd Leno, Klaas-Jan Huntelaar und Andrej Kramaric den zweiten Platz der punktbesten Spieler hinter Lewis Holtby (neun Punkte).

Knotenöffner Julian Brandt

Der Leverkusener Youngster Julian Brandt trifft im Rhein-Derby beim 1. FC Köln zum 1:0 und markiert damit sein drittes Tor in Folge. Zum dritten Mal war es auch das jeweilige Führungstor. In den letzten fünf Spielen kommt der 19-Jährige sogar auf sechs direkte Torbeteiligungen (drei Tore und drei Vorlagen).

Sein Leistungshoch ist auch darin begründet, dass Roger Schmidt ihm seit dem 21. Spieltag (gegen Darmstadt) konstant sein Vertrauen mit einem Platz in der Startelf schenkt. Gegen die Lilien erzielte Brandt mit seinem dritten Saisontor das finale 2:1.

Inzwischen ist er Bayers effektivste Offensivkraft im Fünfkampf mit Hertha BSC, Borussia Mönchengladbach, Mainz 05 und Schalke 04 um den dritten Platz in der Bundesliga, der sich durch die sichere Teilnahme an der Champions League auszeichnet.

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