Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt Traditionsverein vom Main

Der 8. März 1899 ist das offizielle Gründungsdatum von Eintracht Frankfurt. An diesem Tag entstand der Frankfurter Fußball-Club Victoria von 1899, der im Mai 1911 mit dem Frankfurter Fußball-Club Kickers von 1899 fusionierte. Im April 1920 tauchte nach einem Zusammenschluss mit der Frankfurter Turngemeinde erstmals in der Geschichte des Vereins der Name Eintracht auf. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch das erste Riederwaldstadion im Stadtteil Bornheim als Austragungsstätte für die Fußballspiele der Eintracht gebaut. 30.000 Zuschauer fanden hier Platz, als der Verein 1928 zum ersten Mal Süddeutscher Vizemeister wurde und sich für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifizierte. 1932 standen die Frankfurter dann im Endspiel um den deutschen Meisterschaftstitel, verloren aber mit 0:2 gegen Bayern München.

Erfolge in der Nachkriegszeit

Nach dem Zweiten Weltkrieg musste der Verein zunächst sein Stadion neu aufbauen, das durch die Bomben der Alliierten zerstört worden war. 1959 wurde die Eintracht dann für diese entbehrungsreiche Zeit belohnt: Die Mannschaft siegte mit einem 5:3-Erfolg gegen den Nachbarn Kickers Offenbach und wurde somit Deutscher Meister. Es folgte eine erfolgreiche Serie im Europacup der Landesmeister 1960, dem Vorläufer der UEFA Champions League. Mit einer 3:7-Niederlage wurden die Frankfurter im Finale gegen Real Madrid Vizemeister. In den folgenden Jahren war der Verein in Deutschland erfolgreich und 1963 auch ein Gründungsmitglied der Bundesliga. In den 70er und 80er Jahren konnte die Eintracht insgesamt viermal den DFB-Pokal gewinnen und feierte als einen besonderen Meilenstein 1980 den Gewinn des UEFA-Pokals gegen Borussia Mönchengladbach.

Eintracht Frankfurt in der Bundesliga

In den 90ern stieg die Eintracht erstmals in die Zweite Bundesliga ab und in den folgenden Jahren wurde die Vereinsgeschichte von mehreren Auf- und Abstiegen gekennzeichnet. Um die Fußballabteilung des Sportvereins, zu dem unter anderem auch Tennis-, Handball- und Rugbyabteilungen gehören, finanziell abzusichern, wurde sie in die neugegründete Aktiengesellschaft Eintracht Frankfurt Fußball AG ausgegliedert. Dennoch prägten weiterhin finanzielle Schwierigkeiten die Vereinsgeschichte. Ab 2005 konnte Frankfurt die Klasse halten, was unter anderem auf den ein Jahr zuvor verpflichteten Trainer Friedhelm Funkel zurückzuführen ist. Im Jahr 2006 stand der Verein seit langer Zeit wieder im Finale des DFB-Pokals, unterlag aber gegen das Team von Bayern München mit 0:1.

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