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Marc-Andre ter Stegen muss in Paris drei Gegentreffer hinnehmen

Die ersten Gegentore und die erste Niederlage dieser Saison: Das 2:3 bei Paris Saint-Germain am zweiten Gruppenspieltag der Champions League hat den FC Barcelona schwer getroffen.

Marc-Andre ter Stegen, von Trainer Luis Enrique zum Stammtorhüter für Barcelonas internationale Spiele auserkoren, stand wieder über 90 Minuten auf dem Platz. Trotz seines Patzers beim 2:1 für die Franzosen nimmt ihn die spanische Presse in Schutz.

Barcelonas Abwehr wird dafür umso härter kritisiert. SPORT1 gibt einen Überblick über das Presse-Echo in Spanien:

Marca:

"Die Rotation im Tor durch den Trainer bekam bekam durch ter Stegens Unsicherheit ihren ersten kritischen Moment: Der Torhüter patzte in der Luft. Der Deutsche hatte keinen einfachen Tag gegen die erste Top-Mannschaft, die in dieser Saison den Weg der Katalanen kreuzte und ohne viel Hilfe seiner Abwehr, was darin endete, dass er den Ball dreimal aus dem Netz holen musste."

Zum 1:2 aus Barcelonas Sicht: "Ter Stegen kam heraus, um in der Luft zu klären und Rakitic verschätzte sich, sodass Verratti die Schande des gesamten FC Barcelona aufdecken konnte."

Sport:

"Cavani hätte in ein paar Angriffen für Paris noch nachlegen können, aber ter Stegen und Cavanis schwindende Kraft verhinderten das Schlimmste."

AS:

"Die Verteidigung war eine Katastrophe, und zwar nicht wegen ter Stegen, der die ersten drei Tore dieser Saison kassierte. Auf den Flügeln herrschte in jede Richtung Chaos und die zentralen Spieler waren nicht zentral. Als Ergebnis war zu sehen, dass PSG seine ersten beiden Tore nach ruhenden Bälle erzielte."

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