vergrößernverkleinern
Jürgen Klopp ist seit 2008 Trainer bei Borussia Dortmund

Borussia Dortmund empfängt in der Champions League Galatasaray Istanbul zum Rückspiel. Jürgen Klopp äußert sich in der PK.

München - Platz 17. Abstiegsplatz. Borussia Dortmund steckt in der Krise. Zumindest in der Bundesliga.

In der Champions Leage läuft es für den BVB dagegen nach Maß. Drei Spiele, neun Punkte, 9:0 Tore.

Vor dem Rückspiel im eigenen Stadion gegen Galatasaray spricht Jürgen Klopp über die Krise und die zwei Gesichter seines Teams.

+++ Das war's +++

Klopp verlässt das Podium.

+++ Warum läuft es in der Königsklasse so viel besser? +++

"Wir haben die Tore im entscheidenden Moment gemacht. Wir haben in der Bundesliga ja nicht weniger Chancen gehabt, wir haben sie nur nicht genutzt. Generell haben wir weniger individuelle Fehler gemacht. Dementsprechend ist relativ klar und deutlich, warum wir das eine oder andere Spiel in der Bundesliga verloren haben. Jetzt, wo wir wieder mehrere Spieler zur Verfügung haben, können wir auch wieder mehr machen. Aber wir reden natürlich auch - nicht nur darüber, was wir falsch gemacht haben, sondern auch darüber, was wir besser machen können", so Klopp.

+++ Wie erwartet Klopp Galatasaray? +++

"So riesengroß waren die Räume nicht, wir haben uns die Tore sensationell herausgespielt", sagt Klopp auf die Frage, ob er auch morgen viele Räume für seine Mannen erwartet. "Ich fand auch, dass das Spiel nach dem 3:0 entschieden war. Galatasaray kann Fußball spielen, ist immer brandgefährlich. Daher rechnen wir morgen mit einem Gegner, der seine Situation in der Gruppe mit drei Punkten verbessern will. Obwohl sie nur einen Punkt haben, rechnen wir mit einem selbstbewussten Gegner, und darauf werden wir uns einstellen."

+++ Konzentration schon auf Gladbach am Sonntag? +++

"Wir konzentrieren uns komplett nur auf das nächste Spiel. Das ist in unserer Situation nicht wahnsinnig leicht. Dennoch gilt es, an die guten Sachen vom Wochenende anzuknüpfen. In einer anderen Situation hätten viele gesagt: Nur 1:2 bei Bayern zu verlieren, ist richtig gut, so wie die drauf sind. Das ist bei uns derzeit nicht der Fall. Morgen wollen wir versuchen, weiter an unseren Abläufen zu arbeiten, um davon am Sonntag zu profitieren. So lange müssen wir das Spiel am Sonntag ausblenden, aber dann idealerweise das Positive mitnehmen", erklärt Klopp.

+++ Kehl verlässt das Podium +++

Klopp ist an der Reihe.

+++ Warum drückt in der Liga der Schuh? +++

"Ich glaube, dass wir uns als Mannschaft auch europäisch einen Namen gemacht haben. Daher wissen auch viele, für was Borussia Dortmund steht und was wir für einen Fußball spielen", antwortet Kehl auf die Frage, ob der BVB in der Liga berechenbarer ist. "Aber die Ergebnisse aus der Bundesliga stimmen nicht mit denen aus der Champions League überein. Ich glaube nicht, dass wir in den beiden Wettbewerben viel anders machen. Uns fehlt in einigen Situation vielleicht die Konzentration und die Verwerung der Chancen. Das haben wir in der Champions Leage, wenn ich an Istanbul, deutlich besser gemacht. In der Liga sind wir oft in Rückstand geraten, daher sind die Spiele auch anders verlaufen."

+++ Neue Situation für alle Spieler +++

"Natürlcih kann ich mich auch an die sportlich schwierigen Jahre beim BVB erlebt. Dennoch habe ich selten fünf Bundesliga-Niederlagen in Serie erlebt. Das ist eine neue Situation für jeden Einzelnen. Am Ende kann man nicht bei jedem in den Kopf hineingucken, wie er mit dem Druck umgeht. Aber ich glaube, dass wir in vielen Bereichen nicht weit davon entfernt sind, wieder Spiele zu gewinnen. Die Situation ist nicht aussichtslos, daher werden wir - vor allem in der Liga - alles daran setzen, endlich wieder zu punkten", sagt Kehl.

+++ "Schalter umlegen" +++

"Die Gesamtsituation ist nicht so wirklich prickelnd, und die beschäftigt uns auch. Wir haben uns gestern ausführlich darüber unterhalten. Aber es bleibt nicht viel Zeit. Wir müssen den Schalter schnell wieder umlegen. In guten Zeiten ärgert man sich, dass ma den Erfolg nicht genießen kann. Aber in schlechten Zeiten ist es ganz gut, dass man das Ganze schnell wieder gutmachen kann. Wir wollen unser Heimspiel morgen gut gestalten und in der Champions League den Deckel drauf machen", sagt Kehl.

+++ Konzentrationsprobleme zwischen Champions League und Bundesliga? +++

Im vergengenen Jahr war es so, "dass wir nach guten Champions-League-Spielen den Fluss nicht in die Bundesliga mitnehmen konnten. Aber in dieser Saison haben wir eine ganz andere Konstellation. Wir haben in der Champions League gute Ergebnisse eingefahren, und in der Liga sehr wenig Punkte eingefahren. Das macht die Situation sehr speziell. Dennoch freuen wir uns auf morgen und hoffen, dass das wieder gut machen können", sagt Kehl.

+++Erst Kehl+++

Zunächst sollen die Journalisten die Fragen an Kehl richten, sagt BVB-Pressesprecher Sascha Fligge.

+++Klopp und Kehl sind da+++

Es geht los!

+++ Das Podium ist noch leer +++

Trainer Jürgen Klopp und Sebastian Kehl sind nocht nicht da.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel