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Pep Guardiola ist seit Sommer 2013 Trainer des FC Bayern

München - Der Trainer des FC Bayern sieht vor dem Rückspiel gegen den AS Rom Nachholbedarf bei seinem Team - vor allem in einem Punkt

Im Rekordtempo zum ersten Etappenziel: Auf dem Weg zum Finale nach Berlin eilt der FC Bayern München nun auch in der Champions League zu einer historischen Bestmarke.

Mit einem Sieg gegen den AS Rom am Mittwoch würde der Rekordmeister schon nach dem vierten Vorrundenspiel das Achtelfinale erreichen - so früh wie nie, und das auch noch als Erster der Gruppe E.

Selbst ein Remis reicht

Selbst ein Remis reicht zum Weiterkommen. Doch die Bayern-Fans wollen natürlich einen Sieg sehen. Schließlich hat der 7:1-Sieg in Rom Lust auf mehr gemacht.

Vor dem Duell mit dem italienischen Vizemeister hat Trainer Pep Guardiola die Stärken beim Gegner herausgestrichen.

Auch der frühere Römer Medhi Benatia und Arjen Robben standen vor der Spiel Rede und Antwort.

SPORT1 fasst die wichtigsten Fakten der Bayern-PK zusammen:

- Guardiola schimpft über Eckbälle

Der FC Bayern hat in der Bundesliga noch kein Tor nach Eckbällen erzielt. Gegen Borussia Dortmund sag Guardiola einige gute Versuche. Aber

ansonsten sei dies im bisherigen Saisonverlauf "eine Katastrophe".

Das müsse der FC Bayern künftig auf jeden Fall "verbessern", ergänzte Guardiola. Zumal sein Team "so viele Ecken" habe. Aber dies sei "auch ein bisschen ein mentales Problem". Es fehle oft der Instinkt.

- Hinspiel-Gala als Bürde

Im Hinspiel führte der FC Bayern die Römer phasenweise vor. Guardiola passt das Wahnsinns-Ergebnis jedoch nicht ins Konzept. "Leider haben wir 7:1 gewonnen. Das macht die Aufgabe schwieriger. Die Römer haben ihren Stolz und wollen so etwas nicht mehr erleben", betonte der Spanier.

Er erwartet von Spielern wie Francesco Totti, Daniele de Rossi, Miralem Pjanic und Gervinho eine Steigerung.

- Robben ist bereit

Der Niederländer war am Montag noch bei Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt zur Untersuchung. "Eine reine Vorsichtsmaßnahme", erklärt Robben, der auf SPORT1-Nachfrage die medizinische Versorgung beim FC Bayern lobt.

Er will den Turbo-Gruppensieg und an seine Glanzleistungen der Vorwochen anknüpfen. "Wir haben nur ein Ziel, Gruppenerster zu werden - und das nach vier Spielen zu erreichen, ist etwas ganz Besonderes", sagt der Bayern-Star.

- Benatia wähnt Bayern auf Real-Niveau

Benatia hat einen Vergleich zwischen dem FC Bayern und der Roma angestellen.

"Es ist schwierig, die Mannschaften zu vergleichen. Rom ist einer der wichtigsten Klub in Italien. Sie haben ein junges Team, das hat Bayern auch. Auf internationaler Ebene hat Bayern mehr zu bieten, das lässt sich an den Titel ablesen. Bayern kann man da eher mit Real Madrid und dem FC Barcelona vergleichen", sagt der Marrokaner.

- Ribery eine Option

Der Franzose drehte das Spiel gegen Dortmund nach seiner Einwechslung. "Er war unser Unterschied", sagte Guardiola, der Ribery durchaus in der Startelf sieht.

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