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Jose Holebas beim 1:7 im Hinspiel gegen Bayerns Arjen Robben

Jose Holebas ist vor dem Gruppenspiel des AS Rom beim FC Bayern München in der Champions League zuversichtlich, was den Ausgang des Spiels angeht.

"Das Hinspiel mit dem 1:7 war böse, das tat uns richtig weh", sagt der 30 Jahre alte Linksverteidiger der Roma im Gespräch mit SPORT1.

"Wir sind aber nicht nach München gekommen, um uns die Allianz Arena anzuschauen und uns wieder abschlachten zu lassen. Wir werden dort ein besseres Spiel abliefern als im Hinspiel. Da bin ich mir ganz sicher."

Holebas fügt hinzu: "So ein Spiel wie im Hinspiel gibt es nur einmal, wir haben alles aufgearbeitet, aus den Fehlern gelernt und gehen jetzt optimistisch in das Rückspiel rein. Wir freuen uns auf die Begegnung. Die Bayern sollten sich nicht zu sicher sein."

Er wisse natürlich, "dass die Münchner in einer Top-Verfassung sind und alles daran setzen werden, um den Gruppensieg gegen uns klar zu machen, aber wir werden ein starker Gegner sein. Das verspreche ich."

Für den gebürtigen Aschaffenburger mit griechischen Wurzeln sind die Bayern "natürlich der Favorit, aber es gab schon immer solche Spiele, wo im Rückspiel ganz verrückte Dinge passieren. Wir sind bereit für einen großen Kampf. Unser Trainer hat uns sehr gut eingestellt und wir gehen voller Zuversicht in das Spiel."

Als früherer Spieler von 1860 München freut sich Holebas auf die Rückkehr in die Allianz Arena. Er sagte gegenüber SPORT1: "Ich erinnere mich gerne an die Spiele mit den 'Löwen' zurück, es war zwar nur Zweite Liga, aber das war schon eine großartige Zeit." Und weiter: "Ich schaue jedes Wochenende immer noch, wie 1860 gespielt hat und drücke ihnen die Daumen."

Seit diesem Sommer spielt Holebas nun für die Roma. Er bekam bei dem Traditionsverein einen Vertrag bis 2017. "Der Wechsel war nach vier Jahren in Griechenland der nächste logische Schritt in meiner Karriere. Ich bin glücklich bei so einem großen Klub zuspielen zu dürfen."

Für die Römer ist das Rückspiel gegen den FCB schon eine Art kleines Finale. Da der direkte Konkurrent um das Weiterkommen, Manchester City, sein Rückspiel gegen ZSKA Moskau voraussichtlich nicht verpatzen wird, stehen die Italiener unter Zugzwang.

Nur zwei Punkte Vorsprung hat der AS Rom auf seinen Verfolger - zu wenig um eine Niederlage in München problemlos verkraften zu können.

Holebas spielte von 2007 bis 2010 für den TSV 1860 München, erzielte in 74 Spielen für die "Löwen" sieben Tore. Von 2010 bis 2014 trug er das Trikot von Olympiakos Piräus. Für die Griechen erzielte er in 94 Begegnungen neun Treffer.

Seit 2011 absolvierte Holebas für die griechische Nationalmannschaft 27 Länderspiele.

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