Superstar Lionel Messi wird nach der Einstellung des Champions-League-Torrekords von Raul sowohl von der spanischen Presse als auch von Kollegen und Experten gefeiert.

"Goldener Messi", titelte "Mundo Deportivo" nach Messis Champions-League-Treffern 70 und 71 beim 2:0-Erfolg bei Ajax Amsterdam.

"Messi: Der König von Europa", hieß die Schlagzeile bei "Sport", die Messi gleichzeitig zum "loyalsten Rekordmann" erhob.

Im Gegensatz zum bisherigen Rekordhalter Raul, der seine 71 Tore für Real Madrid (66) und Schalke 04 (5) erzielte, sowie dem ärgsten Verfolger Ronaldo, dessen 70 Treffer sich auf Manchester United (15) und Real Madrid (55) aufteilen, hat Messi alle seine Treffer in der Königsklasse für den FC Barcelona erzielt.

Mit einem Schnitt von 0,79 Treffern pro Partie (71 Tore in 90 Spielen) hat Messi auch in Sachen Torquote gegenüber Ronaldo (0,66/70 in 107) und Raul (0,50/71 in 142) die Nase vorn.

"Messi schreibt weiter Fußball-Geschichte", titelte daher auch die "Marca".

Barca-Trainer Luis Enrique ging nach dem Spiel sogar noch einen Schritt weiter: "Er ist ohne Zweifel der beste Spieler, den ich je gesehen habe."

Teamkollege Xavi schloss sich diesem Urteil vorbehaltlos an. "Er ist die Nummer eins, der Beste!", sagte Barcelonas Kapitän.

"Er ist einzigartig und ein ganz Großer. So wird er auch in die Geschichte eingehen und unvergesslich bleiben", prophezeite derweil Franz Beckenbauer bei "Sky".

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