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Marcel Schmelzer im Kampf um den Ball mit Alex Oxlade-Chamberlain. © Getty Images

München - Nach dem Finale der Gruppenphase könnte es für den FC Bayern hart werden. SPORT1 erklärt die Konstellation in den Gruppen.

Im allgemeinen Wirbel um die T-Frage bei Borussia Dortmund geht vor dem Duell mit dem RSC Anderlecht eine Tatsache fast unter.

Bei der Partie gegen die Belgier steht durchaus noch mehr auf dem Spiel als der Status von Roman Weidenfeller als Dortmunder Nummer eins.

Der BVB ist zwar schon fürs Achtelfinale qualifziert, Rang eins haben die Schwarz-Gelben aber noch nicht sicher.

Der FC Arsenal kann theoretisch noch vorbeiziehen.

Ein Punkt reicht Dortmund (12 Zähler), wenn der FC Arsenal (10) zu gleichen Zeit bei Galatasaray Istanbul nicht mit mindesten sechs Toren Differenz gewinnt, um Gruppenplatz eins zu verteidigen.

Verlieren aber sollte die Borussia nicht. Sonst droht zum Beispiel ein K.o.-Duell mit Titelverteidiger Real Madrid, die in Gruppe B schon als Erster feststehen.

Kein deutscher Gegner für Bayern

Beim FC Bayern München herrscht Tiefenentspannung.

Souverän in der Liga, souverän in der Champions League.

Der deutsche Rekordmeister grüßt in der Gruppe E der Königsklasse mit zwölf Punkten aus fünf Spielen von oben und kann sich vor dem letzten Spiel gegen ZSKA Moskau (Mi. ab 20.15 Uhr LIVE-TICKER und im Sportradio SPORT1.fm) gemütlich zurücklehnen. Denn seit dem vierten Spieltag stehen die Bayern als Gruppenerster fest.

Ganz anders dagegen die Situation in Gruppe F. 

Der FC Barcelona und Paris St. Germain kämpfen am letzten Spieltag der Gruppenphase um Platz eins, Rang zwei wollen beide Mannschaften meiden wie der Teufel das Weihwasser.

Warum? Weil die Wahrscheinlichkeit relativ groß ist, als Zweitplatzierter in der K.o-Runde auf den FC Bayern zu treffen.

Aus Sicht der beiden Top-Klubs würde die Chance im Worst-Case-Szenario bei eins zu drei stehen, denn im schlimmsten Fall landen Borussia Dortmund, Bayer 04 Leverkusen und der FC Schalke auf dem zweiten Rang und fallen als deutsche Teams automatisch weg.

Auch der Zweite aus der Bayern-Gruppe fällt als möglicher Gegner weg, bleiben also noch die Gruppen A, B, F und H.

SPORT1 gibt einen Überblick, wie die Situation vor dem letzten Spieltag aussieht.

Wer ist schon qualifiziert?

Gruppe A: Atletico Madrid
Gruppe B: Real Madrid als Gruppensieger
Gruppe C: Bayer Leverkusen
Gruppe D: Borussia Dortmund, FC Arsenal
Gruppe E: FC Bayern als Gruppensieger
Gruppe F: Paris St. Germain, FC Barcelona
Gruppe G: FC Chelsea als Gruppensieger
Gruppe H: FC Porto als Gruppensieger, Schachtar Donezk

Wie steht es um die deutschen Mannschaften?

Bayern steht als Gruppenerster fest, bei Borussia Dortmund gibt es nur noch eine kleine Möglichkeit, dass der FC Arsenal in der Gruppe D vorbeizieht (siehe oben).

Leverkusen hat mit Sieg Platz 1 sicher

Für Bayer Leverkusen würde ein Sieg gegen Benfica Lissabon (Di. ab 20.15 Uhr LIVE-TICKER und im Sportradio SPORT1.fm) Platz eins in der Gruppe C bedeuten.

Reicht es nur zu einem Punkt, und der AS Monaco gewinnt gleichzeitig gegen Zenit St. Petersburg, könnten die Monegassen noch vorbeiziehen.

Schalke unter Druck

Den wohl nervenaufreibendsten Abend werden die Schalke-Fans verbringen. Zum Abschluss geht es zum NK Maribor, und nur ein Sieg bei den heimstarken Slowenen zählt für die "Königsblauen".

Gleichzeitig muss Chelsea mit Star-Trainer Jose Mourinho an der Stamford Bridge Schützenhilfe gegen Sporting Lissabon leisten und die Portugiesen besiegen.

Endspiel in Gruppe F

Noch einmal ein Blick auf die Stargruppe mit Lionel Messi und Zlatan Ibrahimovic: Paris liegt mit einem Punkt vor den Katalanen auf Platz eins der Gruppe F und könnte schon mit einem Remis das mögliche Los FC Bayern München umschiffen.

Sollte dann die Hammer-Konstellation Bayern gegen Barcelona eintreffen, dann dürfte auch die Entspannung in der bayerischen Metropole dahin sein.

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