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Jürgen Klopp-Borussia Dortmund-UEFA Champions League
Jürgen Klopp: "13 Punkte sind eine Marke" © Getty Images

München - Jürgen Klopp macht nach dem Spiel gegen Anderlecht erneut ein Geheimnis um die T-Frage. Nuri Sahin fürchtet einen "Scheiß-Tag".

Alles gut gegangen, lautete das Motto bei Borussia Dortmund nach dem 1:1 zum Vorrundenabschluss gegen den RSc Anderlecht.

Durch den Punktgewinn sicherte sich der BVB den Gruppensieg vor dem FC Arsenal. Zugleich sah sich Trainer Jürgen Klopp in seiner Entscheidung für Mitchell Langerak und gegen Roman Weidenfeller bestätigt. Der Australier machte seine Sache im Tor gut und entschärfte einige Gelegenheiten der Gäste.

Und mit Nuri Sahin, Oliver Kirch und Jakob Blaszszykowski feierten gleich drei Dortmunder Langzeitverletzte ihr Comeback.

Weniger gut war die Stimmung nach dem Spiel bei Bayer Leverkusen. Das Team von Roger Schmidt verspielte durch ein 0:0 bei Benfica Lissabon Platz eins und muss nun im Achtelfinale einen dicken Brocken fürchten.

SPORT1 hat die Stimmen von "Sky" und von der Pressekonferenz:

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund):

zum Spiel:

"Wie die Jungs das gemacht haben, war sehr in Ordnung. Am Ende sind uns einfach die Kräfte ausgegangen. Wir hatten Spieler dabei, die haben zusammen 19 Monate keinen Fußball mehr gespielt. Wir haben Nuri Sahin gefragt, ob er durchspielen kann. Da war er aber schon so kaputt, dass er uns gar nicht mehr verstanden hat. Wir sind mit 13 Punkten weitergekommen, das ist eine Marke. Dann ist es auch egal, wie und in welcher Konstellation sie entstanden sind."

zur Torhüterfrage:

"Langerak muss mich nicht überzeugen, ich weiß, was er kann. Ein Torwart muss da sein, wenn er gebraucht wird. Das war er. Ich werde mir für das Wochenende viele Gedanken über die Aufstellung machen, und dann wird auch wieder ein Torwart auf dem Platz stehen."

Mitchell Langerak (Borussia Dortmund): "Das Verhältnis zu Roman ist sehr gut. Er hat mir vor dem Spiel viel Glück gewünscht, das hilft mir total. Ich weiß nicht wie es weitergeht, aber wir arbeiten gut zusammen und sind gute Freunde."

Nuri Sahin (Borussia Dortmund):

"Ich war jetzt sieben Monate draußen. Von draußen ist es immer leicht, da ist man kritischer und denkt, dass es einfacher ist. Aber heute stand ich selbst auf dem Platz und habe das am eigenen Leib erfahren, dass es nicht so einfach ist. Klar müssen wir uns über die Chancenverwertung unterhalten, da sind wir auch dran. Trotzdem haben wir durch Ciro auch ein gutes Tor gemacht.

Für mich war es wichtig, ich habe den Fußball so vermisst und für mich war es eine gute Möglichkeit, über die volle Distanz zu gehen. Das tat mit gut. Aber ich denke, morgen wird ein Scheiß-Tag körperlich."

Kevin Großkreutz (Borussia Dortmund):

"Wir haben nicht so ein gutes Spiel gemacht, sind nicht so in die Zweikämpfe gekommen. Ich bin aber froh, dass einige lange verletzte Spieler zurück sind. Das wird uns helfen. Das Gegentor nehme ich gerne auf meine Kappe, da stand ich zu weit vom Gegenspieler weg."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen):

"Es ist schade, einTor hätte gereicht für Platz eins. Aber wir wollen aus diesem Spiel lernen. Meine Mannschaft hat vor allem im zweiten Durchgang alles versucht, um das Spiel zu gewinnen."

Bernd Leno (Torhüter Bayer Leverkusen): "Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Wir haben viel zugelassen, kamen nicht gut in unser Pressing und die Zweikämpfe. Daran sieht man, dass das direkt in die Hose geht, wenn ein paar Spieler nicht mitmachen. Letztendlich stehen wir mit leeren Händen dar und sind nur Zweiter."

Simon Rolfes (Bayer Leverkusen):

"Die zweite Halbzeit war besser, davor standen wir viel zu weit auseinander und haben das überhaupt nicht gut gemacht. Lissabon hatte so viele Räume, da kann man nicht gewinnen. Das ist ärgerlich, dass wir es heute und vorher gegen Monaco nicht geschafft haben."

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