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Von Mathias Frohnapfel und Christian Ortlepp

Bayern-Star Thomas Müller liebäugelt bereits mit dem Champions-League-Finale am 6. Juni in Berlin.

"Natürlich wollen wir in diesem Jahr den Schritt ins Finale schaffen", sagte Müller auf SPORT1-Nachfrage. Der Offensivspieler erklärte mit Blick auf die anstehenden K.o.-Spiele aber auch, wie schwer der Weg ins Endspiel ist.

"Viele Mannschaften wollen dahin, in der Champions League kannst du nicht damit planen. Es sind immer sehr enge Spiele, die von kleinen Details abhängen und auch vom Faktor Glück", erklärte er und bekräftigte zugleich selbstbewusst: "Wir sind sicher ein potenzieller Kandidat."

Die Münchner spielen zunächst im Achtelfinale gegen Schachtjor Donezk, das Hinspiel findet am 17. Februar in der Ukraine statt.

Dass die Bayern-Fans vor dem Start der Bundesliga-Rückrunde mit der Partie Wolfsburg - Bayern bereits wieder von Titeln und Pokalen träumen, empfindet Müller nicht als besonderen Druck. 

"Die Erwartungen können sich nicht mehr verstärken, sie waren ja schon immer extrem hoch", sagte er.

Und dass der Titelkampf in der Bundesliga aktuell wenig Emotionen schürrt, ist dem Weltmeister ganz recht. "Wir wollen ja, dass es langweilig ist", meinte er und fügte mit Augenzwinkern an: "Ich entschuldige mich offiziell bei den deutschen Sportjournalisten im Namen des FC Bayern."

Ein Sieg beim Tabellenzweiten in Wolfsburg wäre für Müller trotz der dann möglichen 14 Punkte Vorsprung auf die Wölfe noch nicht gleichbedeutend mit dem sicheren 25. Meistertitel.

"Es ist ein gutes Polster, aber nicht die rechnerische Meisterschaft", meinte Müller. "Wenn wir einigermaßen konstant spielen, dann sollte der Titel nur über uns laufen."

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