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Turin - Jürgen Klopp bleibt dank des Auswärtstors von Marco Reus für das Rückspiel gegen Juventus optimistisch. Marco Reus hadert mit dem Gegentor in einer BVB-Druckphase.

Nach dem 1:2 gegen Juventus Turin bleibt Jürgen Klopp für das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League optimistisch. Lukasz Piszczek bereitet Sorgen, die eigene Abwehrleistung ebenso. Mats Hummels erklärt das Abwehrchaos beim 1:2.

Juventus-Coach Massimiliano Allegri ist sich sicher, dass auch ein Andrea Pirlo ersetzbar ist.

SPORT1 fasst die Stimmen von Sky zusammen:

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Wir haben zu Beginn früh gestört und Juve verunsichert. Dann fällt dieses doofe 0:1. Auch das zweite Gegentor ist schwer nachzuvollziehen. Bei Piszczek sieht es nicht gut aus, es ist vielleicht das Syndesmoseband. Bei Sokratis hat der Muskel zugemacht. Die Wechsel waren natürlich nicht hilfreich. Aber das 1:2 ist ein top Ergebnis und lässt uns alle Optionen."

Massimiliano Allegri (Trainer Juventus Turin): "Ich bin absolut zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Wir waren sehr gut organisiert. Das Ergebnis hätte etwas besser sein können. Andrea Pirlo muss im Krankenhaus untersucht werden. Aber auch er kann ersetzt werden."

Marco Reus (Borussia Dortmund): "Wir müssen das besser verteidigen. Nach dem 1:1 haben wir gedacht, dass mehr drin ist, weil wir gut im Spiel drin waren. Aber der Treffer hat uns nicht so viel Sicherheit gegeben wie erhofft. Dann fällt dieses dumme 1:2. In der zweiten Halbzeit sind wir nicht mehr so zu Chancen gekommen, da müssen wir im letzten Drittel zielstrebiger sein. Jetzt müssen wir es eben im Rückspiel richten, dort ist alles möglich."

Mats Hummels (Borussia Dortmund): "Beim ersten Gegentor wage ich zu bezweifeln, dass ich den Treffer verhindern kann, wenn ich zwei Meter tiefer stehe. Das 1:2 war leider ein Missverständnis. Schmelle (Schmelzer) ruft "Vor!" Ich interpretiere das falsch, dachte ich solle auf Passgeber Pogba draufgehen. Sonst geht der Pass auch nicht durch, weil ich dachte, Schmelle hat den Gegner."

Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund): "Mit dem 1:2 können wir sehr gut leben. Wir wollen das Glück auch nicht überstrapazieren. Die Partie war ziemlich ausgeglichen, jeder hatte seine Möglichkeiten. Beim 0:1 ist es für einen Torwart immer unglaublich schwer, wenn der Ball so hart nach innen gespielt wird. Ich komme da nur mit den Fingerspitzen ran und bekomme ihn nicht weiter weggespitzelt."

Alvaro Morata (Juventus Turin): "Wir erwarten in Dortmund eine große Partie, die wir gewinnen wollen. Und wenn wir mit dieser Mentalität da hin fahren, wird es für den BVB nicht leicht."

Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona): "In der ersten Halbzeit haben wir das gut gemacht, haben immer wieder Akzente gesetzt und den Ball laufen lassen. Das müssen wir in Zukunft über die volle Spielzeit machen. Wir haben viele super Spieler. Klar ist Leo (Messi) immer ein Mann für die besonderen Momente. Aber es gibt auch zehn andere, die auf dem Platz hart arbeiten müssen."

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