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Madrid - Real Madrids Trainer Carlo Ancelotti kann die Kritik an Toni Kroos nicht nachvollziehen. Zudem nimmt er die Verantwortung für Reals Schwächephase auf sich.

Real Madrids Trainer Carlo Ancelotti hat Toni Kroos gegen die jüngste Kritik verteidigt. "Ich glaube nicht, dass Toni müde ist", sagte Ancelotti am Montag, "eine Pause ist nicht notwendig".

Kroos dürfte somit trotz einer mäßigen Leistung bei der 0:1-Pleite in Bilbao beim Champions-League-Achtelfinalrückspiel gegen Schalke 04 (Di., ab 20.15 Uhr LIVETICKER u. Sportradio SPORT1.fm) gesetzt sein.

Dabei bekam der Ex-Münchner nach dem "Kollaps im San Mames" seine Fehlpässe in den spanischen Zeitungen vorgerechnet. Unter anderem lästerte die Marca: "Das Mittelfeld der Madrilenen war ein Flop, personifiziert durch Toni Kroos." Kommentatoren mutmaßten, Kroos schwächele, weil er den Spielrhythmus ohne Winterpause nicht gewohnt sei.

Nach dem 2:0-Sieg auf Schalke hat Real beste Chancen, das Viertelfinale in der Champions League zu erreichen. Ancelotti kündigte angesichts dieser Ausgangslage auch an, dass Luka Modric nach seiner viermonatigen Verletzungspause sein Comeback feiern werde. "Modric wird auf der Bank sitzen, er wird in der zweiten Halbzeit 30 Minuten bekommen", sagte Ancelotti.

Der Real-Trainer geht mit Respekt vor Schalke in die Partie und lobte die "große Qualität der Spieler", zugleich rügte er sein Team dafür, dass in den vergangenen Partien das Tempo gefehlt habe. Am Sturmtrio Karim Benzema, Gareth Bale und Cristiano Ronaldo will er trotzdem festhalten. Die Angreifer würden immer spielen, wenn sie fit seien.

Ancelotti reagiert auch auf die Kritik an seiner Position nach dem Verlust der Tabellenführung in der Primera Division.  "Ich akzeptiere meine Verantwortung", sagte er, "wir spielen derzeit schlecht, und das Titelrennen ist für uns schwieriger geworden. Aber es ist noch nicht vorbei."

Reals Trainer berichtete indes von der Unterstützung durch Madrids Präsident Florentino Perez. "Er hat mich mehrmals angerufen, um mich zu unterstützen und mir Mut zu machen", erklärte Ancelotti.

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