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Die Spieler des FC Bayern gehen nach dem Endspiel 1987 frustriert vom Wiener Rasen © Imago

Der FC Bayern gegen den FC Porto - für Portugals Medien gibt es bei diesem Duell nur eine Szene aus dem Endspiel 1987. Frankreich spricht von einem Pariser Barca-Abonnement.

Auch fast 30 Jahre später ist es ein schmerzhafter Tag in der Geschichte des FC Bayern: Am 27. Mai 1987 verloren die Münchner als großer Favorit das Finale im Europapokal der Landesmeister in Wien gegen den FC Porto.

Portugals Presse erinnert sich nach der Auslosung des Champions-League-Viertelfinals mit Wonne an das Spiel von damals.

Rabah Madjer glich mit seinem längst legendären Hackentor aus. SPORT1 fasst die Pressestimmen aus Europa zusammen:

  • A Bola (Portugal)

"Es ist die Neuauflage des Endspiels im Europapokal der Landesmeister 1986/87. In Wien bezwang Porto die deutsche Mannschaft damals 2:1, mit der berühmten Hacke von von Madjer und einem weiteren Treffer von Juary."

  • Publico (Portugal)

"Bayern München ist ein alter Bekannter des FC Porto und steht für eine der strahlendsten Seiten in der Geschichte des portugiesischen Fußballs, als die 'Drachen' 1987 in Wien ihren ersten Europapokal gewannen. Der aktuelle deutsche Meister verprügelte in der letzten Runde Schachtjor Donezk 7:0."

  • Jornal de Noticias (Portugal)

"Madjers Absatz ging in die Geschichte des Weltfußballs ein in einem Spiel, das Porto in Wien gewann."

  • Marca (Spanien)

"Das Viertelfinale bietet 'Cholo' Simeone die Chance zur Revanche. Atletico ist gegen Real noch ungeschlagen in dieser Saison, die beide Mannschaften schon sechsmal zueinander geführt hat: zweimal im Supercup, zweimal in der Copa del Rey und zweimal in der Liga. Atletico hat davon vier gewonnen und zwei verloren, was der Mannschaft den Titel im Supercup brachte, das Weiterkommen im Pokal und zwei Siege in der Liga."

  • Gazzetta dello Sport (Italien)

"Die Paarung, die jeder wollte. Juventus trifft im Viertelfinale der Champions League auf die Franzosen vom AS Monaco. Auch Bayern München bekommt ein wohlwollendes Los und spielt gegen Porto. In diesem Fall läuft die Auslosung gut für den Favoriten. Zwar haben die Portugiesen in dieser Champions-League-Saison noch nicht verloren, aber auf dem Papier erscheint der Unterschied zwischen beiden Mannschaften zu offensichtlich, um den Deutschen nicht die Favoritenrolle zu geben."

  • L’Equipe (Frankreich)

"PSG hat Barca abonniert! Wie vor zwei Jahren zur gleichen Phase des Wettbewerbs und in der Gruppenphase dieser Saison wird Paris im Viertelfinale der Champions League auf den FC Barcelona treffen. Sie gehen nicht mehr auseinander. Von den drei Gegnern, die Laurent Blanc am meisten gefürchtet hat, bekommt PSG den, den es am besten kennt: den FC Barcelona, gegen den Paris vor zwei Jahren ausgeschieden ist. Abgesehen von Real Madrid und Bayern München hätte es für PSG keinen unerbittlicheren Gegner geben können."

  • Daily Mail (England)

"Wiederholung des Endspiels von 2014. Los Blancos brauchten die Verlängerung, um Diego Simeones Männer im Mai in Lissabon zu schlagen. Die beiden Madrider Mannschaften treffen sich im nächsten Monat wieder, wenn sie versuchen, den ganzen Weg nach Berlin zu gehen."

  • Guardian (England)

"Atletico wird Mut schöpfen aus den Begegnungen dieser Saison. Diego Simeones Mannschaft hat Real zweimal in der Liga geschlagen und aus dem Pokal geworfen. Porto trifft in einer Wiederholung des Europapokalfinals 1987 auf Bayern München, das die Portugiesen damals gewannen."

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