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Pep Guardiola beim FC Barcelona gegen Manchester City
Pep Guardiola beim FC Barcelona gegen Manchester City © imago

Barcelona und München - Pep Guardiola fiebert als Tribünengast bei Barcelonas Sieg gegen Manchester City mit seinem Ex-Klub. Er geht mit wie ein Fan und schwärmt von Ex-Schützling Lionel Messi.

In Pep Guardiola vibrierte es.

Der Trainer des FC Bayern fieberte beim 1:0-Sieg des FC Barcelona im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen Manchester City mit seinem ehemaligen Verein.

Guardiola saß auf der Tribüne des Camp Nou zwischen seinem Vater Valenti und seinem Freund und langjährigen Weggefährten Manel Estiarte und gab sich auch keine Mühe, seine Begeisterung zu verbergen. Er freute sich wie ein Fan über gelungene Aktionen seiner einstigen Schützlinge und schlug beinahe ungläubig die Hände vors Gesicht, als Lionel Messis Gegenspieler James Milner mit einem Beinschuss der Lächerlichkeit preisgab.

"Messi ist sehr, sehr gut", sagte Guardiola in der Halbzeit spanischen Journalisten über den Argentinier, der das Siegtor durch Ivan Rakitic vorbereitet hatte.

Auch über die bisherige Saison seines Ex-Klubs fand er lobende Worte: "Barcelona spielt ein sehr gutes Jahr." Nach dem Siegtreffer klatschte Guardiola Beifall und zog sich dann einen Schal über sein Gesicht. Um ein Lachen zu verbergen?

Teil der Barca-Familie

Seit knapp drei Jahren ist er nicht mehr Coach der Katalanen, am Mittwoch kehrte er an seine alte Wirkungsstätte zurück. Er besitzt immer noch eine Dauerkarte - und ging mit, als wäre er nie weg gewesen. Obwohl er schon lange in München arbeitet, ist er doch irgendwie immer noch ein Teil der Barca-Familie. Im Camp Nou traf er auch auf Manchesters Sportdirektor Txiki Begiristain, mit dem er bei Barca zusammengearbeitet hatte.

Vor drei Jahren hatte er nach 23 Jahren und 30 Titeln als Spieler und Trainer seinen Abschied aus Barcelona erklärt, von 2008 bis 2012 saß er auf der Barca-Bank und gewann zweimal die Champions League. Seitdem ist er nur selten in Barcelona, sieht auch seine Eltern, die in seinem etwa 60 Kilometer entfernten Heimatort Santpedor leben, nur wenige Male im Jahr, wie Vater Valenti SPORT1 bei einem Besuch vor einem Jahr erzählte. Guardiola Senior genoss es sichtlich, mal wieder neben seinem Sohn im Camp Nou zu sitzen.

Nächster Gegner ist Guardiola egal

Am Dienstagabend hatte Pep Guardiola bereits beim Spiel zwischen Atletico Madrid und Bayer Leverkusen mögliche Gegner beobachtet.

Nach Barcelonas Sieg gegen Manchester könnte es im Viertelfinale zum Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern kommen.

Für Guardiola kein Problem. "Wir nehmen, wie es kommt", sagte der Katalane.

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