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Erzielten gegen Bayern in zwei Spielen fünf Tore, Neymar, Suarez und Messi © Imago/SPORT1

Die internationalen Medien lassen den FC Barcelona nach dem Finaleinzug hochleben, besonders ein Spieler imponiert. Für Bayern gibt es wenig tröstende Worte.

Die internationale Presse verneigt sich vor dem FC Barcelona nach dem Einzug ins Finale der Champions League, besonders der Sturm und ter Stegen erhalten viel Lob. Für den FC Bayern gibt es trotz des 3:2-Siegs kaum tröstende Worte.

SPORT1 hat die Pressestimmen zusammengefassst.

SPANIEN:

Marca: "Mit dem Dreizack nach Berlin. Ter Stegen sowie Messi, Neymar und Suarez schalten Bayern aus, die wollten, aber nicht konnten. Ter Stegen ragt heraus, er bot sein ganzes Repertoire an Weltklasseparaden. Ter Stegen macht den Doktortitel in seiner Heimat. Bei den drei Bayern-Toren war er machtlos. Suarez, Neymar und ter Stegen waren genial. Der FC Bayern zeigte, dass er eine Gewinnermannschaft ist. Sie geben in keiner Situation auf."

AS: "Neymar öffnet die Tür nach Berlin. Ter Stegen war eine Mauer in der ersten Halbzeit. Barca hielt sich an den Riesenparaden von ter Stegen fest. Messi kochte, Suarez servierte und Neymar liquidierte den Rivalen. Jede andere Mannschaft hätte das Handtuch geworfen. Aber Bayern nicht, sie blieben dran. Guardiolas Männer gaben nie auf." 

El Mundo Deportivo: "Barca mit Riesenspiel und Dreizack in Berlin. Mit einem fabelhaften Ter Stegen und Messi, Suarez und Neymar schmeckt die Niederlage wie ein Sieg. Zum ersten Mal seit vier Jahren kehrt Barcelona ins Finale zurück – ein Paradies, das fast schon niemand mehr gekannt hat."

Sport: "Ja, ja, ja! Wir fahren nach Berlin! Auf zur Fünften! Superdreigestirn und Doppelpack von Neymar. Es war die große Nacht von ter Stegen. Ter Stegen der Retter. Ein Top-Auftritt des Deutschen. Bayern gab sich nie verloren, gab nie auf, nicht mal nach dem 1:2. Zwei Kolosse "made in Germany" standen zwischen den Pfosten. Der brutale Druck der Bayern brachte Barca in den ersten Minuten durcheinander. Barca schaltete in der zweiten Halbzeit einen Gang zurück, das wurde mit einer Niederlage bezahlt."

GROßBRITANNIEN

The Telegraph: "Neymar stellt Bayern bloß. Sein Doppelpack in der ersten Halbzeit reicht für Barcelona, um den Platz im Finale zu sichern." 

The Guardian: "Der knappe Sieg der Bayern am Abend der damit komfortable Triumph für Barcelona war die Belohnung für Luis Enriques Team, das einmal mehr geschmeidig und prägnant angriff, wenn es nötig war."

The Mirror: "Neymars Doppelpack schickt Luis Enriques Männer ins Champions-League-Finale. Die katalanischen Giganten fahren nach Berlin, nachdem der Brasilianer Bayerns Hoffnungen zerstörte."

Daily Mail: "Barcelona wehrt Bayerns Comeback ab. Neymars magischer Doppelpack hinterließ für Pep Guardiolas Bayern zu viel Arbeit."

USA

The New York Times: "Messi, Suarez und Neymar sind in dieser Saison die hellsten Lichter im europäischen Fußball, heller noch als die grellen gelben Trikots, die Barcelona am Dienstag getragen hat, die wie eine Mischung aus radioaktivem Müll und einem Textmarker aussahen."

ITALIEN

La Gazzetta dello Sport: "Suarez ist die Rasse, Messi ist die Klasse, aber Neymar? Bis zu dieser Nacht stand er für Fantasie und ein bisschen Respektlosigkeit. Gegen Bayern gab Suarez die Fantasie, Messi den Arbeiter und Neymar den Vollstrecker. Zweimal traf er ohne Schnörkel – wie die großen Stürmer."

Corriere dello Sport: "Vor Barcelonas Riesen müssen Bayerns Meister am Schluss kapitulieren. Nach der beeindruckenden Kraftprobe des Hinspiels, können sich die Katalanen eine 2:3-Niederlage leisten und doch noch das Finale am 6. Juni in Berlin erobern. Ihre Qualifikation stand nach Neymars Doppelpack in der ersten Halbzeit niemals wirklich auf der Kippe. Bayerns Aufholjagd im Finale hat nur Guardiolas Bedauern für das blamable Hinspiel gesteigert."

Tuttosport: "Ein sinnloser 3:2-Sieg für die Bayern, die trotz ihrer Bemühungen den Einzug ins Finale verfehlen. Die Träume einer Aufholjagd dauern nur wenige Minuten bis Neymar endgültig die Illusionen von Guardiolas Truppe vernichtet. Pep gewinnt mit der selben Mannschaft, die in Barcelona überrollt worden ist. Eine schnelle und harmonische Mannschaft, die jedoch riesige Lücken in der Abwehr zeigt."

Corriere della Sera: "Adieu Illusionen, adieu Träume, adieu Champions-League-Finale: Luis Enrique kann das Flugticket nach Berlin buchen. Eine Halbzeit genügen Messi, Suarez und Neymar, um die Abwehr der deutschen Meister zu zerstückeln. Lewandowski und Müller bemühen sich, um Guardiola den Abend weniger bitter zu machen. Der Eindruck ist jedoch, dass eine Maschine, die bis vor zwei Saison noch perfekt schien, nicht mehr so gut funktioniert."

Repubblica: "Bayerns Champions-League-Aus ist von der Abwesenheit von Stars von Gewicht wie Ribery, Robben und Alaba belastet. Der Eindruck ist jedoch, dass Bayern Teil des Glanzes der Heynckes-Zeiten verloren hat." 

FRANKREICH

 L'Equipe: "Barca hat nie gewackelt. Ein Neymar in Optimalform zeigt perfektes Zusammenspiel mit Suarez und Messi. Letztes Jahr hat er 15 Tore erzielt, jetzt sind es schon 37."

BRASILIEN

Globoesprote: "Barca kommt mit dem Schrecken davon. Neymar trifft zweimal und hat nun sieben Spiele in Folge getroffen – Rekord in seiner jungen Karriere."

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