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Toni Kroos (r., mit Ancelotti) wechselte im vergangenen Sommer vom FC Bayern zu Real Madrid © Getty Images

München - Nach Reals Aus gegen Juve stärkt der Weltmeister seinem Trainer den Rücken. Für Torschütze Morata fühlt sich der Sieg gegen die Ex-Kollegen "sehr komisch" an. Stimmen.

Toni Kroos hat nach dem Halbfinal-Aus von Titelverteidiger Real Madrid in der Champions League ein Plädoyer für den in die Kritik geratenen Trainer Carlo Ancelotti gehalten.

"Ich kann nur sagen, dass er ein absoluter Top-Trainer ist", sagte Kroos nach dem 1:1 (1:0) im Rückspiel gegen Juventus Turin bei Sky: "So, wie wir heute gespielt haben, kann kein schlechter Trainer an der Seitenlinie gestanden haben. Das wissen hoffentlich alle."

Durch das Verpassen des Endspiels der Königsklasse am 6. Juni in Berlin wird Real am Saisonende wohl mit leeren Händen dastehen. "Natürlich sind wir mit dem Ziel in Saison gegangen, Titel zu holen. Das schaffen wir höchstwahrscheinlich nicht", erklärte Kroos: "Aber das Ausscheiden war sehr bitter, weil es absolut möglich war, ins Finale zu kommen."

SPORT1 hat die Stimmen zum Spiel zusammengefasst.

Carlo Ancelotti (Trainer Real Madrid): "Wir haben heute unser Bestes gegeben, aber einfach kein Glück gehabt. Die Chancen waren da, wir haben sie aber nicht genutzt."

Sergio Ramos (Verteidiger Real Madrid): "Juventus verdient ein Lob, sie haben es heute einfach besser gemacht. Wir hatten unsere Chancen, haben sie aber nicht genutzt. Aber Fehler und Niederlagen helfen einem, besser zu werden. Denn wenn man nicht daraus lernt, wird man bestraft."

Massimiliano Allegri (Trainer Juventus Turin): "Wir sind im Champions-League-Finale - es ist unglaublich, aber wahr. Kompliment an die Jungs, es ist ein großartiger Abend für sie und für den ganzen italienischen Fußball."

Giuseppe Marotta (Manager Juventus Turin): "Wir sind durch ein umkämpftes Remis weitergekommen. Kurz gesagt, sind wir immer aufrecht gestanden und haben Geschichte geschrieben. Wir sind zurück im Rampenlicht und das nicht nur in Italien. Kompliment an alle Beteiligten."

Gianluigi Buffon (Torhüter Juventus Turin): "Es ist nicht nur für mich, sondern für den ganzen Klub etwas ganz Besonderes, nach zwölf Jahren wieder im Finale zu stehen. Wir haben seit dem Zwangsabstieg harte Zeiten durchlebt und mussten uns durchkämpfen. Deshalb ist es jetzt ein umso schöneres Gefühl, wieder auf so einem hohen Niveau angekommen zu sein."

Alvaro Morata (Juventus Turin): "Es fühlt sich sehr komisch an. Bei Real Madrid spielen so viele meiner Freunde. So richtig kann ich mich daher momentan noch nicht freuen. Es ist eine Ehre, im Finale zu stehen. Jetzt werden wir alles geben, um zu siegen."

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