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Charlez Aranguiz
Gegen Hoffenheim wurde Charles Aranguiz noch geschont © Getty Images

Mit Neuzugang Charlez Aranguiz strebt Leverkusen im Playoff-Hinspiel bei Lazio Rom ein gutes Ergebnis an. Inwieweit Lars Bender helfen kann, entscheidet sich kurzfristig.

Mit Wunschspieler Charles Aranguiz als Trumpfkarte will sich Bayer Leverkusen die Eintrittskarte für das Millionenspiel Champions League sichern.

"Es ist gut möglich, dass er gegen Lazio spielt", sagte Bayer-Trainer Roger Schmidt geheimnisvoll vor dem Abflug der Werkself am Montagvormittag in die ewige Stadt zum Playoff-Hinspiel in der Qualifikation zur Königsklasse bei Lazio Rom.

Der chilenische Nationalspieler Aranguiz könnte möglicherweise bei seinem Debüt für Leverkusen am Dienstag (20.45 Uhr im LIVETICKER) gegen Weltmeister Miroslav Klose und Co. den Unterschied ausmachen, nachdem er am Samstag beim 2:1 zum Bundesliga-Saisonstart gegen 1899 Hoffenheim noch geschont wurde.

Aber egal ob mit oder ohne den Millioneneinkauf beginnt für Bayer im Olympiastadion der "Ernst des Lebens", wie es Sportchef Rudi Völler formulierte: "Wir wollen uns ein gute Ausgangslage für das Rückspiel am Mittwoch nächster Woche erspielen."

Schmidt hofft auf Bender

Ob Kapitän Lars Bender seinen Teil dazu beitragen kann, ist nach wie vor fraglich.

Der Mittelfeldspieler erlitt gegen Hoffenheim eine schmerzhafte Stauchung des Rückens, reiste aber dennoch am Montagmorgen mit nach Rom. Über einen Einsatz des 26-Jährigen wird erst kurz vor dem Anpfiff entschieden. "Wir müssen schauen, wie er sich nach dem Training fühlt", sagte Schmidt in Rom: "Aber er wird fast rund um die Uhr behandelt und es ist nicht so schlimm wie zunächst befürchtet."

Offensivspieler Karim Bellarabi zeigte sich dennoch angriffslustig: "Für unser Selbstvertrauen war es wichtig, dass wir gegen Hoffenheim drei Punkte geholt haben. Deshalb können wir jetzt gegen Lazio richtig Gas geben", meinte der 25-Jährige vor dem Abflug.

Die Leverkusener haben ihre Transferaktivitäten noch nicht abgeschlossen. "Wir werden noch etwas machen, wahrscheinlich im Defensivbereich", kündigte Geschäftsführer Michael Schade vor dem Abflug nach Rom an.

Völler warnt

Für Rudi Völler genießt die Partie einen enormen Stellenwert: "Wir haben ein Jahr gearbeitet und gekämpft, um in die Gruppenphase zu kommen. Deshalb wird das eine ernste Angelegenheit", meinte der Sportdirektor und warnte vor den Italienern: "Das ist eine richtig gute Mannschaft."

Dem Serie-A-Klub droht unterdessen der Ausfall von Stammtorwart Federico Marchetti.

Der 32-Jährige hat sich zwei Rippen gebrochen, was nach Angaben des Vereinsarztes "nicht dramatisch, aber sehr schmerzhaft" sei. Ein Einsatz entscheide sich erst kurzfristig.

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