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SS Lazio v Bayer Leverkusen - UEFA Champions League: Qualifying Round Play Off First Leg
Leverkusens Sportchef Rüdi Völler feiert den Einzug in die Gruppenphase der Champions League wie einen Titel © Getty Images

Leverkusen - Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler und Trainer Roger Schmidt schwärmen nach dem Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse. Lazios Manager räumt Defizite ein. Stimmen.

Stefan Kießling spiegelte die Gemütslage, aber auch den körperlichen Zustand seiner Teamkollegen wider. Völlig erschöpft stapfte der Stürmer von Bayer Leverkusen vom Rasen in der heimischen Arena. Aber auch erleichtert und froh.

Mit dem 3:0 im Rückspiel der Playoffs zog die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt und die Gruppenphase der Champions League ein.

"Jeder hat um jeden Meter gekämpft, und ich persönlich spüre das jetzt", sagte Kießling nach dem Sieg.

Karim Bellarabi ging es ähnlich, " aber wenn man dann gewinnt", meinte er, "kann man auch sehr kaputt sein."

SPORT1 fasst die Stimmen von Sky und dem ZDF zusammen.

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen): "Es ist wie ein Titel, es ist super gelaufen, aber man ist trotzdem nervös."

Stefan Kießling (Bayer Leverkusen): "Wir haben einen Kraftakt geleistet, die ganze Mannschaft hat alles in die Waagschale geworfen, jeder hat um jeden Meter gekämpft. Ich persönlich spüre das jetzt ganz schön. Es ist ein Traum, was die Mannschaft heute geleistet hat."

Hakan Calhanoglu (Bayer Leverkusen): "Ich bin glücklich, dass ich der Mannschaft mit meinem Tor helfen konnte. Ein Riesen-Kompliment ans Team, dass es so viel Herz und Leidenschaft gezeigt hat. Und wir haben wieder bewiesen, dass wir zuhause sehr stark sind. Wir haben nach den 2:0 nicht aufgehört und unser Spiel durchgezogen, das war das Wichtigste. Deswegen haben wir verdient gewonnen."

Michael Schade (Geschäftsführer Bayer Leverkusen): "Wir sind sehr zufrieden. Wir hatten uns gewünscht, den vierten Platz in der Bundesliga zu vergolden. Wir haben gekämpft, gut gespielt, und auch die Trainer haben eine gute Arbeit abgeliefert. Wir sind überaus glücklich."

Karim Bellarabi (Bayer Leverkusen): "Wir wollten uns unbedingt für die Champions League qualifizieren, deswegen können wir sehr stolz auf unsere Leistung sein. Es war ein sehr anstrengendes Spiel, aber wenn man dann gewinnt, kann man auch sehr kaputt sein."

Admir Mehmedi (Bayer Leverkusen): "Es ist fantastisch, es ist unbeschreiblich, ich bin überglücklich. Es war ein sehr schöner Zeitpunkt für mein erstes Tor. Mit Freiburg bin ich abgestiegen, jetzt bin ich in der Champions League, so schnell geht es im Fußball."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Wir haben unser Spiel gemacht und daran geglaubt. Wir haben in der zweiten Halbzeit den Spielstand nicht verwaltet, sondern den Gegner in der eigenen Hälfte festgenagelt. Ich denke, wir sind sehr verdient weitergekommen. Es war keine leichte Aufgabe, die die Mannschaft zu erfüllen hatte. Aber so, wie sie es gemacht hat, zeigt es ihren guten Charakter. Wie wir nach dem 2:0 gespielt haben, war es nahe an der Perfektion."

Igli Tare (Sportdirektor Lazio Rom): "Leverkusen hat von Anfang gezeigt, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Das haben sie auch verdient geschafft, das muss man anerkennen. Uns hat ein bisschen die Erfahrung auf diesem hohen Niveau gefehlt, vor allem physisch. Die Leverkusener haben von der ersten bis zur letzten Minute stark gekämpft, das hat uns gefehlt."

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