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Olympiakos - Bayern
Der FC Bayern kritisiert das "unverhältnismäßige Vorgehen der griechischen Polizei" © Getty Images

Der FC Bayern München reagiert auf den Prügelskandal beim Champions-League-Spiel in Piräus. Der Rekordmeister kritisiert vor allem das Vorgehen der griechischen Polizei.

Der FC Bayern München hat nach den Vorfällen vor dem Champions-League-Spiel bei Olympiakos Piräus am vergangenen Mittwoch eine Protestnote an die europäische Fußball-Union UEFA gesendet. Dies gab der deutsche Meister in einer Stellungnahme am Montag bekannt.

Vor dem 3:0-Sieg der Bayern in der griechischen Hafenstadt hatten Polizisten im Stadion Schlagstöcke gegen Bayern-Fans eingesetzt. Zuvor hatten sich Anhänger beider Fan-Lager gegenseitig provoziert.

"Aufgrund einer Kettenreaktion kam es vor dem genannten Spiel zu Auseinandersetzungen zwischen der griechischen Polizei und Fans des FC Bayern", hieß es in einer Erklärung der Bayern: "Polizeikräfte rückten in den Bayern-Block ein und gingen dort vehement und mit großer Aggressivität gegen unsere Anhänger vor. Einige Bayern-Fans trugen Verletzungen davon und mussten behandelt werden. Der FC Bayern erwartet bei all seinen Spielen einen gewaltfreien und respektvollen Umgang aller Beteiligten und Zuschauer."

Der FC Bayern stellte allerdings klar, "dass die Zusammenarbeit - auch im Bereich der Sicherheit - zwischen den Klubs Olympiacos FC und dem FC Bayern bei diesem Spiel sehr eng und vertrauensvoll war."

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