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München - Der Torjäger des FC Bayern baut seine beeindruckende Trefferquote auch gegen Dinamo Zagreb aus. Bayer Leverkusen bricht beim FC Barcelona ein. Die Daten zur CL.

Robert Lewandowskis märchenhafter Lauf geht immer weiter. Beim 5:0 (4:0)-Triumph seines FC Bayern gegen Dinamo Zagreb schoss der Pole in seinem zehnten Pflichtspieleinsatz in dieser Saison schon seine Tore Nummer 12, 13 und 14.

Wettbewerbsübergreifend hat er in seinen letzten 180 Pflichtspielminuten zehn Tore erzielt. Darüber hinaus gingen zehn der vergangenen 13 Treffer seines Teams auf sein Konto.

Am Dienstagabend war der 27-Jährige in der Allianz Arena zunächst in der 21. und 28. Minute zur Stelle und benötigte für diesen Doppelpack gegen die zuvor seit 45 Pflichtspielen ungeschlagenen Kroaten bloß drei Torschüsse.

Nur vier Schüsse für drei Tore

Mit seinem vierten Versuch war er zehn Minuten nach dem Seitenwechsel dann erneut erfolgreich (55.).

Insgesamt war er an neun von 29 Torschüssen des Rekordmeisters beteiligt (sieben Schüsse, eine Vorlage) - und das, obwohl er die schlechteste Zweikampfquote seiner Mannschaft hatte (31 Prozent gewonnene Duelle).

Bemerkenswert war auch, dass von allen Münchnern, die durchgespielt haben, nur Torhüter Manuel Neuer (35) weniger Ballkontakte hatte als Lewandowski (42), der demnach aus sehr wenig wieder mal außergewöhnlich viel gemacht hat.

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Kimmich zahlt Vertrauen zurück

Trainer Pep Guardiola hatte seine Startelf vor dem elften Pflichtspiel der Saison schon zum elften Mal geändert. So erhielt Joshua Kimmich eine Chance im Mittelfeld - und der Youngster enttäuschte das Vertrauen des Spaniers nicht.

Der 20-Jährige hatte die drittmeisten Ballkontakte (101), brachte beeindruckende 96 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler und gewann solide 59 Prozent seiner Zweikämpfe, außerdem gab er zwei Torschüsse ab und legte zwei weitere auf.

Für den FCB bedeuten nun die sechs Punkte und 8:0 Toren nach zwei Spieltagen den bislang besten Start seiner Vereinsgeschichte in der Königsklasse.

Bayer verpennt den Sieg

Bei Bayer Leverkusen sieht die Bilanz dagegen nicht ganz so gut aus: Beim FC Barcelona sorgte Kyriakos Papadopoulos per Kopf zwar für die verdiente 1:0-Pausenführung der Rheinländer (22.).

Für den beinharten Innenverteidiger, mit 72 Prozent gewonnenen Duellen der beste Zweikämpfer auf dem Platz, war es im vierten Champions-League-Spiel für die Werkself bereits der zweite Treffer - und beide bereitete Hakan Calhanoglu vor.

Doch der Titelverteidiger, der unter dem Strich deutlich mehr Spielanteile (67 Prozent Ballbesitz) und Torschüsse (19:9) aufwies, drehte die Partie in der Schlussphase innerhalb von nur zwei Minuten noch in einen 2:1-Sieg.

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Barcas Serie gegen Leverkusen geht weiter

Und das hatte sich durchaus abgezeichnet: Während die Katalanen in den letzten 30 Minuten zehn Mal auf den gegnerischen Kasten schossen, gab das Team von Trainer Roger Schmidt in dieser Phase keinen einzigen Torschuss mehr ab.

Was wohl auch daran lag, dass der Coach mit Karim Bellarabi seinen abschlussfreudigsten Spieler (drei Schüsse, zwei Vorlagen) schon in der 65. Minute ausgewechselt hatte.

Für Barca war es der sechste Sieg in Serie gegen die Rheinländer - eine solche Serie ist den Spaniern in der CL noch gegen keine andere Mannschaft gelungen.

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