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Marc-Andre ter Stegen wird erneut aus großer Distanz überwunden
Marc-Andre ter Stegen wird erneut aus großer Distanz überwunden © dpa picture alliance

Wie schon im spanischen Supercup muss sich der Keeper des FC Barcelona auch zum Champions-League-Start beim AS Rom aus großer Distanz geschlagen geben.

Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen hat mit dem FC Barcelona erneut ein Gegentor aus einer spektakulären Distanz kassiert.

Zum Auftakt der Champions-League-Gruppenphase beim AS Rom musste sich der 23-Jährige in der 31. Minute geschlagen geben, als Alessandro Florenzi den Ball aus über 50 Metern zum 1:1-Ausgleich versenkte.

Der auf Höhe der Mittellinie abgegebene Schuss des italienischen Nationalspielers senkte sich dabei über den unglücklichen Keeper und prallte vom linken Innenpfosten ins Tor.

Beckenbauer wettert - Kahn verteidigt

Für Franz Beckenbauer ein klarer Patzer von ter Stegen. "Natürlich ist das ein eindeutiger Torwartfehler", meinte der TV-Experte bei Sky: "Wenn du aus 60 Metern ein Gegentor kassierst, wer soll dann schuld sein - der lieber Gott?"

Trainer Luis Enrique verteidigte dagegen seinen Keeper: "Das Tor war nicht mit dem gegen Malaga vergleichbar, damals war es ein Torwartfehler. Ich habe meinen Spielern gesagt, dass sie hoch verteidigen sollen und immer den Ball im Blick haben sollen. Ich nehme das Ganze aber auf meine Kappe. Wir werden nicht mehr oft solche Tore bekommen."

Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn sah die Sache ähnlich. "Im modernen Fußball passieren solche Gegentore", sagte Kahn im ZDF: "Es war insofern nicht Ter Stegens Fehler. Die Keeper sollen ja mitspielen und weit vor ihrem Tor stehen. Als Trainer würde ich ihm sagen: Mach' alles so weiter."   

Ter Stegen hatte bereits zu Saisonbeginn im Hinspiel um den spanischen Supercup gegen Athletic Bilbao (0:4) bei einem Weitschuss aus 40 Metern schlecht ausgesehen.

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