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Kevin De Bruyne verpatzt den Auftakt in Europa mit Manchester City © SPORT1/Getty Images

Die Bundesliga startet deutlich besser in die Champions League als die geldstrotzende Premier League. Die deutsche Angst vor England ist unbegründet. Noch.

Aus Bundesliga-Sicht war es ein gelungener Auftakt in die Champions League: Bayern München und Bayer Leverkusen gewannen souverän, Wolfsburg zwar knapp, aber hochverdient.

Nur Borussia Mönchengladbachs klare Niederlage trübt die Bilanz, in der momentanen Verfassung werden sich die "Fohlen" sehr schnell wieder aus der Königsklasse verabschieden.

Ansonsten aber sammelte die Bundesliga gleich am 1. Spieltag wichtige Punkte in der UEFA-Fünfjahreswertung - gerade im direkten Vergleich mit der angeblich übermächtigen Premier League.

Sportlich hat der anhaltende Kaufrausch bisher offensichtlich keinen Effekt gehabt: Geld schießt (noch) keine Tore – zumindest in England.

Manchester City (Transferausgaben im Sommer rund 200 Millionen Euro), Manchester United (rund 150 Millionen) und Arsenal ("nur" 14 Millionen) kassierten trotz Favoritenrolle allesamt Niederlagen, nur Chelsea gewann gegen Außenseiter Tel Aviv - so schlecht startete die Premier League noch nie in die Champions League.

Offensichtlich haben die Lichtgestalten Franz Beckenbauer und Rudi Völler wieder mal Recht gehabt mit ihrer Prognose, dass auch die Millionenausgaben auf der Insel die internationale Durststrecke nicht beenden werden.

Angesichts der hierzulande grassierenden Angst vor einer totalen Dominanz der Premier League eine schöne Momentaufnahme. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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