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Jose Mourinho steht bei Chelsea unter Druck © Getty Images

Jose Mourinho kann nach Chelseas Zittersieg vorerst aufatmen. Barca gelingt der vorentscheidende Schritt Richtung Achtelfinale. Ein Nationalspieler erlebt eine Enttäuschung.

Der angeschlagene Star-Trainer Jose Mourinho hat mit dem FC Chelsea einen wichtigen Sieg in der Champions League eingefahren und seine Kritiker zumindest vorläufig verstummen lassen.

Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen steht mit Titelverteidiger FC Barcelona nach dem dritten Sieg am vierten Gruppenspieltag vor dem Einzug ins Achtelfinale, während Weltmeister Shkodran Mustafi mit dem FC Valencia nach einer unerwarteten Pleite zittern muss. Als drittes Team qualifizierte sich Zenit St. Petersburg vorzeitig für die K.o.-Phase.

Chelsea mit spätem Dreier

Der englische Meister Chelsea, der in der Meisterschaft nur den 15. Platz belegt, besiegte Dynamo Kiew durch das Eigentor von Aleksandar Dragovic (34.) und den Freistoß von Willian (83.) mit 2: 1 (1:0) und verbesserte sich in Gruppe G mit sieben Punkten auf den zweiten Platz. Pechvogel Dragovic glich per Elfmeter zwischenzeitlich aus (78.). Erster bleibt Mourinhos früherer Klub FC Porto (10), der nach dem 3:1 (1:0) bei Maccabi Tel Aviv glänzende Aussichten auf das Achtelfinale hat.

Nur noch ein Remis benötigt Barcelona, bei dem ter Stegen wie gewohnt im Europapokal ran durfte. Auch ohne den weiterhin verletzten Superstar Lionel Messi feierten die Katalanen in der Leverkusener Gruppe E ein lockeres 3:0 (1:0) gegen BATE Borissow aus Weißrussland und stockten ihr Konto auf zehn Punkte vor AS Rom (5) und der Werkself (4) auf. Neymar (30./Foulelfmeter, 83.) und Luis Suarez (60.) schossen Barca zum Sieg.

Für die Runde der besten 16 kann bereits Zenit St. Petersburg planen, durch das 2:0 (1:0) bei Olympique Lyon durch die Treffer von Artem Dsyuba (26., 57.) folgte der russische Meister Rekordsieger Real Madrid und Manchester City bislang ohne Punktverlust ins Achtelfinale.

Enttäuschung für Mustafi

Verfolger FC Valencia mit Mustafi in der Startelf kassierte eine überraschende 0:1 (0:0)-Niederlage beim belgischen Meister KAA Gent und liegt mit sechs Punkten als Zweiter nur noch zwei Zähler vor dem Underdog.

Dank eines Last-Minute-Siegs bleibt Olympiakos Piräus in Gruppe F dem deutschen Rekordmeister Bayern München auf den Fersen. Durch das 2:1 (0:1) gegen Dinamo Zagreb dank der beiden Treffer von Felipe Pardo (65., 90.) zog der griechisches Rekordmeister nach Punkten wieder mit den Bayern (9) gleich. Für Zagreb und den FC Arsenal (jeweils 3) bestehen dagegen nur noch rechnerische Chancen auf das Achtelfinale.

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