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Hertha BSC v Bayer Leverkusen - Bundesliga
Roger Schmidt trainiert Bayer Leverkusen in der zweiten Saison © Getty Images

Nach dem Aus seiner Mannschaft redet sich Bayers Coach in Rage und droht einem Reporter. Das Verpassen des Achtelfinals werde Schmidt sein "ganzes Leben lang" begleiten.

Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt hat sich nach dem Ausscheiden seiner Mannschaft aus der Champions League vor laufender Kamera in Rage geredet.

"Wenn Sie jetzt noch so eine komische Bemerkung machen, können wir das Interview auch abbrechen", sagte Schmidt dem Sky-Reporter Jan Henkel, nachdem dieser eine kritische Bemerkung gemacht hatte.

Der Bayer-Coach hatte gesagt, seine Mannschaft sei beim 1:1 gegen den FC Barcelona "nicht klar genug im Abschluss" gewesen und ihr habe "eine gewisse Reife" gefehlt.

Als der Journalist einwarf, auch Barca habe ja mit einer sehr jungen Mannschaft gespielt, kochten in Schmidt die Emotionen hoch. Nach dem kurzen Wortgefecht drohte Schmidt mit Interview-Abbruch und betonte, es habe "nichts mit dem Alter von Barcelona zu tun" dass man die eigenen Chancen nicht genutzt habe.

Am Schluss meinte der Coach noch vollkommen konsterniert: "Das wird mein ganzes Leben in meinem Gedächtnis bleiben, dass wir es heute nicht geschafft haben." (SERVICE: Die Abschlusstabelle)

Zuvor hatte er gesagt, das Ausscheiden sei "ein Drama. Ich bin fassungslos und enttäuscht. Wenn man dann sieht, dass Rom nicht gegen Borissow gewinnt, ist das eine Tragödie. Es tut mir für uns und die ganze Mannschaft sehr leid."

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