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Auch wenn es nicht so aussieht: Unter Carlo Ancelotti machte Alvaro Morata eine starke Entwicklung © Getty Images

Der Stürmer von Juventus Turin lobt einen Spieler von Champions-League-Gegner FC Bayern in den Himmel. Auch über Trainer Carlo Ancelotti hat er nur Gutes zu erzählen.

Vor dem Aufeinandertreffen zwischen Juventus Turin und dem FC Bayern am Dienstag (ab 20.15 Uhr im LIVETICKER und in unserem Sportradio SPORT1.fm) hat Alvaro Morata Spieler und Trainer der Münchner in höchsten Tönen gelobt.

Über den künftigen Bayern-Coach Carlo Ancelotti sagte der Stürmer in der Sport Bild: "Ein sehr ruhiger Typ. Immer angenehm. Er kann mit großen Spielern sehr gut umgehen. Ich habe ihn auch respektiert, kam gut mit ihm aus. Deshalb muss er mich nicht spielen lassen."

Ancelotti hatte Morata bei Real Madrid trainiert, dort war der Spanier allerdings nur selten Stammspieler.

Als Vorbild hat Morata nicht seine Ex-Teamkollegen Cristiano Ronaldo oder Karim Benzema ausgemacht, sondern Robert Lewandowski. "Für mich ist er der stärkste Offensivspieler in Europa. Es ist eine Augenweide, ihn spielen zu sehen. Ich schaue mir jedes Spiel der Bayern an und auch jedes der polnischen Nationalelf."

Auch die Probleme von Arturo Vidal bei Bayern, mit dem er sich einen Doppelplatz im Bus der Turiner geteilt hatte, beunruhigen Morata nicht. "Warum er bei Bayern nicht so eingeschlagen hat, weiß ich nicht. Bei einer Mannschaft wie Bayern ist es eben schwierig, den richtigen Platz zu finden."

Das Potenzial eines anderen früheren Juventus-Spielers habe der italienische Meister hingegen nicht richtig erkannt. "Coman ist einer der Spieler mit dem größten Potenzial, das ich je gesehen habe. Bei Juve musste er im zentralen Mittelfeld spielen, hatte viel weniger taktische Freiheiten. Er muss mit dem Rücken zum Tor spielen, was ihm nicht so liegt, wie jetzt in hohem Tempo auf den Gegner zuzulaufen."

In München habe der Franzose mehr Platz und könne öfter Gegner ausdribbeln als bei seiner Zeit in der Serie A.

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